Schönheit

„Eco“ über Markus Marterbauers wirtschaftspolitische Agenda

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
mit folgenden Beiträgen:

Roter Rechenmeister – wie links ist Markus Marterbauer?

Markus Marterbauer gilt als loyal und kompromissfähig. Als
Finanzminister einer Dreierkoalition arbeite er ein
Koalitionsprogramm ab, das in vielen Punkten nicht seinen
ideologischen Überzeugungen entspricht, hört man von engen
Vertrauten. Sein pragmatischer Zugang zur Politik bringt ihm hohe
Vertrauenswerte ein und ist wohl mit ein Grund, warum er ab Jänner
Vizekanzler werden soll. Doch für welche linken Ideen schlägt das
Herz des neuen SPÖ-Hoffnungsträgers, der mit den beiden
Wirtschaftsparteien ÖVP und NEOS den Staat schon bald in neuer
Funktion mitgestalten könnte? Was ist seine wirtschaftspolitische
Agenda? Bericht: Hans Hrabal und Martin Steiner

Milch-Monopol – was Molkerei-Fusionen für Bauern und Konsumenten
bedeuten

Seit wenigen Wochen ist es fix: Die größte Molkerei Österreichs,
die Berglandmilch, wird noch größer. Vorausgesetzt die
Wettbewerbsbehörden stimmen dem Zusammenschluss mit der
Obersteirischen Molkerei zu, denn mit mehr als 40 Prozent der
verarbeiteten Milchmenge Österreichs könnte die Berglandmilch ihre
marktbeherrschende Stellung weiter ausbauen. Diese Fusion ist nur
eine von vielen, die es in den vergangenen Jahren am heimischen
Milchmarkt gegeben hat. Mit Zusammenschlüssen steigt zwar die
Verhandlungsmacht gegenüber Supermärkten, gleichzeitig gibt es damit
aber in vielen Gegenden nur mehr eine einzige Molkerei, an die
Landwirte und Landwirtinnen liefern können. Ist das zu viel Macht in
den Händen einiger weniger? Bericht: Lisa Lind.

Dürre, Brände, Käfer – teure Klimafolgen im Wald

Kaum Regen, Temperaturen über 40 Grad: Die Hitzewellen dieses
Sommers haben auch den heimischen Wäldern enorm zugesetzt. Seit
Jahren nehmen Schäden durch Borkenkäfer, Dürren und Waldbrände in den
österreichischen Forsten zu. Der Wald verliert dadurch zunehmend
seine Funktion als Kohlenstoffspeicher und wird stattdessen selbst
zur CO2-Schleuder. Das hat enorme Auswirkungen auf den Klimaschutz-
Pfad, zu dem sich Österreich verpflichtet hat. Für viele Waldbesitzer
und Waldbesitzerinnen wird das Wirtschaften durch die
Klimaveränderung zur finanziellen Gratwanderung. Der Umbau auf
klimafitte Wälder kostet viel und ist mit enormem Aufwand verbunden.
Welche Möglichkeiten gibt es, um den Wald künftig gegen Hitze und
Dürre abzusichern? Bericht: Bettina Fink