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SPÖ-Seltenheim zu ÖGK-Arbeitgeber-Papier: „Nein zu finanziellen Belastungen für Patient*innen – E-card muss zählen und nicht Kreditkarte“

Wien (OTS) – SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim erteilt den
heute,
Mittwoch, bekannt gewordenen Plänen von ÖGK-Arbeitgeberseite, neue
finanzielle Hürden beim Zugang zu medizinischer Versorgung
einzuführen, eine klare Absage. „In ihrem Strategiepapier schreibt
die Arbeitgeberkurie schwarz auf weiß nieder, dass sie nach der
Zerschlagung des Krankenkassensystems jetzt Ambulanzgebühren und
Selbstbehalte für Arztbesuche einführen will. Das wird es mit der SPÖ
nicht geben. Die SPÖ in der Regierung stellt der Zwei-Klassen-Medizin
ein Stopp-Schild auf!“, so Seltenheim, der betont, dass die e-card
zählen muss und nicht die Kreditkarte. „Wer krank ist, braucht
medizinische Versorgung und keine zusätzlichen Belastungen. Darum
stärken wir das öffentliche Gesundheitssystem und bauen die wichtige
wohnartnahe Versorgung konsequent aus“, sagt Seltenheim gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****

„Während die Arbeitgeberseite Patient*innen zur Kassa bitten
will, investiert die SPÖ in das öffentliche Gesundheitssystem. Mit
dem Gesundheitsreformfonds stehen rund 500 Mio. Euro zusätzlich für
eine bessere öffentliche Gesundheitsversorgung zur Verfügung. Damit
schließen wir Versorgungslücken, stärken Prävention und investieren
in den Ausbau der Primärversorgung“, so Seltenheim, der die Vorteile
der Primärversorgungseinheiten unterstreicht: „Sie vereinen Ärzt*
innen, Pflege und andere Gesundheitsberufe unter einem Dach, bieten
längere Öffnungszeiten und entlasten Spitalsambulanzen.“ Bis Ende
2027 sollen 60 neue Standorte entstehen.

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Gesundheit ist ein
Grundrecht und darf keine Frage des Geldbörsels sein. Dafür brauchen
wir mehr Ärzt*innen im öffentlichen Gesundheitssystem und müssen
Wahlärzt*innen stärker in die Verantwortung nehmen. Zusätzliche
finanzielle Belastungen für Patient*innen sind der falsche Weg“, so
Seltenheim. (Schluss) ls/mb