Wien (OTS) – Seit heute gilt die neue Paketsteuer. Für Kund:innen
bedeutet das bei
vielen Onlinebestellungen 2,40 Euro mehr. „Die Regierung hat
behauptet, die großen Onlinehändler zur Kasse zu bitten. Tatsächlich
reichen diese die Kosten an die Kundinnen und Kunden weiter. Und
heimische Betriebe, die über große Plattformen verkaufen, haben
jedenfalls mehr Belastungen. Das ist kein Beitrag zu fairem
Wettbewerb, sondern ein Kollateralschaden für alle“, kritisiert
Elisabeth Götze, Wirtschaftssprecherin der Grünen.
Auch für die angekündigten Ziele bringt die Steuer nichts. „Sie
macht Onlinebestellungen teurer, verhindert aber weder Retouren noch
stärkt sie unsere Ortskerne. Die Regierung kassiert ab und verkauft
das als ökologische Maßnahme. Das ist Symbolpolitik auf dem Rücken
von Konsument:innen und heimischen Betrieben“, sagt Götze.
„Wer den heimischen Handel stärken will, muss für faire
Wettbewerbsbedingungen sorgen. Die Paketsteuer trifft auch
österreichische Betriebe, die über große Plattformen verkaufen, und
macht den Onlinehandel für ihre Kund:innen teurer. Statt solche
Kollateralschäden in Kauf zu nehmen, braucht es eine echte Strategie
für den Handel – online wie in unseren Ortskernen“, fordert Götze.