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FPÖ – Brückl: „Wiederkehrs Auftritt ist ein bildungspolitisches Trauerspiel – das wird nix mehr!“

Wien (OTS) – Als „bildungspolitisches Trauerspiel“ bezeichnete heute
FPÖ-
Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl den Auftritt von NEOS-
Bildungsminister Christoph Wiederkehr in der ORF-Pressestunde. Der
Minister habe in aller Deutlichkeit das bestätigt, wovor die
Freiheitlichen seit Jahren warnen: Das österreichische Schulsystem
stehe vor dem Kollaps, verursacht durch eine verfehlte
Migrationspolitik und die Tatenlosigkeit der Systemparteien.
„Wiederkehrs Interview hat das ganze Ausmaß des Scheiterns
offengelegt. Er hat zugegeben, bei den größten Problemen – vom
politischen Islam über die Integrationskatastrophe bis zum
Leistungsverfall – völlig plan- und hilflos zu sein“, so Brückl.

Besonders alarmierend sei die offene Kapitulation des Ministers
vor dem politischen Islam. „Wenn der Bildungsminister erklärt, dass
eine staatliche Kontrolle des Islamunterrichts an
verfassungsrechtlichen und völkerrechtlichen Hürden wie dem Konkordat
scheitert und er auf Vorschläge der ÖVP wartet, dann ist das die
faktische Unterwerfung unseres Rechtsstaats. Während er Problemfälle
als ‚sehr selten‘ und ‚vereinzelt‘ verniedlicht, breiten sich in
unseren Schulen Parallelgesellschaften aus. Statt konsequent
durchzugreifen, verwaltet dieser Minister nur noch das Chaos“,
kritisierte Brückl, der feststellen musste, dass es mit diesem
Minister vorbei sei: „Das wird nix mehr, jeder Schritt, den
Wiederkehr geht, bringt ihn näher zum Abgrund.“

Auch bei der gescheiterten Integration habe Wiederkehr das
Totalversagen der Regierung schonungslos offengelegt. „Dass in Wiener
Bezirken bis zu 74 Prozent der Schüler nicht Deutsch als
Umgangssprache sprechen, als ‚gesellschaftliche Realität‘ zu
bezeichnen, ist an Zynismus nicht zu überbieten. Anstatt endlich eine
Asyl- und Zuwanderungswende einzuleiten, doktert der Minister mit
Alibi-Maßnahmen wie Sommerschulen an den Symptomen herum und erteilt
Eltern quasi einen Freibrief, zu Hause weiterhin nicht Deutsch zu
sprechen. Das ist das Gegenteil von Integration und ein Verrat an der
Zukunft unserer Kinder!“, erklärte der freiheitliche
Bildungssprecher.

Der Gipfel der Realitätsverweigerung sei jedoch die Zerstörung
bewährter Bildungsinhalte zugunsten ideologischer Projekte. „Während
zentrale Reformen wie die ‚Mittlere Reife‘ seit einem
Vierteljahrhundert verschleppt werden und der Minister planlose
Schulversuche ohne klares Ziel startet, wird klassische Bildung wie
Latein aus dem Unterricht verbannt. Dafür wird ein Umerziehungsfach
wie ‚Medien und Demokratie‘ eingeführt, das Schülern beibringen soll,
‚russische Propaganda‘ zu erkennen, und das ausgerechnet in
Kooperation mit den Systemmedien ORF und dem ultralinken Standard.
Das ist keine Bildung, sondern reine Indoktrination auf Kosten der
Allgemeinbildung“, so Brückl, der abschließend forderte: „Dieser
bildungspolitische Scherbenhaufen, den ÖVP, SPÖ und NEOS angerichtet
haben, muss endlich beseitigt werden. Unsere Papiere für Österreichs
Kinder liegen am Tisch, die allerdings von der ‚Planlosregierung‘ aus
ÖVP, SPÖ und NEOS entweder vertagt oder abgelehnt wurden und werden.“