Schönheit

Neue Therapieoption bei Venenerkrankungen: Venen-Stents verbessern Lebensqualität nachhaltig

Wien (OTS) – Innovative Gefäßmedizin am Göttlicher Heiland
Krankenhaus: Eine neue
minimalinvasive Venen-Stent-Therapie eröffnet Patient*innen mit
chronischen Venenverschlüssen und den Folgen einer Venenthrombose
neue Perspektiven für mehr Mobilität und Lebensqualität.

Das Göttlicher Heiland Krankenhaus bietet nun eine weitere
moderne Behandlungsmöglichkeit für Patient*innen mit schweren
Venenerkrankungen an: die minimalinvasive Wiedereröffnung
verschlossener Beckenvenen mittels Venen-Stent (venöser Stent). Dabei
werden verengte oder verschlossene Venen durch einen Katheter-
Eingriff (Katheter-gestützte Intervention) wieder geöffnet und mit
einer Gefäßstütze (Stent) dauerhaft offengehalten. Ziel ist es, den
Blutabfluss zu verbessern, Beschwerden zu lindern und die
Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu steigern.
„Mit der modernen Venen-Stent-Therapie können wir Patientinnen und
Patienten helfen, die oft über Jahre unter Schmerzen, Schwellungen
und deutlichen Einschränkungen im Alltag leiden. Durch die
Wiederherstellung des venösen Blutflusses erreichen wir häufig eine
spürbare Verbesserung der Symptome und damit auch der
Lebensqualität“, erklärt Prim. Priv.-Doz. Dr. Oliver Schlager,
Vorstand Angiologie des Göttlicher Heiland Krankenhauses.

Zwtl.: Therapie bei Chronischen Verschlüssen

Die Therapie kommt insbesondere bei chronischen Verschlüssen der
Beckenvenen oder der unteren Hohlvene (Vena cava inferior) zum
Einsatz. Solche Verschlüsse können als Folge einer früheren
Venenthrombose auftreten und zu einem sogenannten postthrombotischen
Syndrom führen. Dieses Krankheitsbild geht häufig mit chronischen
Beinschwellungen, Schmerzen, Hautverfärbungen sowie im
fortgeschrittenen Stadium mit schlecht heilenden Wunden und
Einschränkungen der Mobilität einher. Für die betroffenen Patient*
innen bedeutet dies oft eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer
Lebensqualität.

Zwtl.: Ergänzung zur Standardbehandlung

Neben der Behandlung chronischer Venenverschlüsse bietet die
Katheter-gestützte Therapie auch bei akuten Venenthrombosen eine
wichtige Ergänzung zur Standardbehandlung. Diese besteht
üblicherweise aus einer medikamentösen Blutverdünnung (
Antikoagulation) sowie einer Kompressionstherapie mit Bandagen oder
Kompressionsstrümpfen.
Bei akuten Thrombosen im Bereich der Beckenvenen oder der unteren
Hohlvene kann in den ersten zwei Wochen nach Symptombeginn bei
ausgeprägten Beschwerden eine Entfernung des Blutgerinnsels (
Thrombektomie) mittels moderner Katheter-Systeme durchgeführt werden.
Dadurch lassen sich Symptome rasch lindern und das Risiko
langfristiger Folgeschäden verringern.
„Gerade bei Patientinnen und Patienten mit ausgedehnten
Beckenvenenthrombosen oder chronischen Venenverschlüssen stellt die
Katheter-gestützte Therapie eine hochwirksame Ergänzung zum
bisherigen Behandlungsstandard dar. Unser Ziel ist es, diese
innovativen Verfahren nun auch am Göttlicher Heiland Krankenhaus
umfassend verfügbar zu machen“, so Schlager.
Prim. Priv.-Doz. Dr. Oliver Schlager verfügt über umfassende
Erfahrung in der Katheter-gestützten Behandlung akuter und
chronischer Venenthrombosen. Diese Expertise hat er an
spezialisierten Gefäßzentren in Deutschland, Irland und der Schweiz
erworben. Die innovative Therapie wird nun an der Abteilung für
Innere Medizin 1 – Angiologie im Göttlicher Heiland Krankenhaus
etabliert und erweitert das Behandlungsangebot für Patient*innen mit
komplexen Venenerkrankungen.

Das Göttlicher Heiland Krankenhaus ist Fachklinik für Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, Gefäßmedizin, Chirurgie mit Adipositas-
Zentrum, Neurologie mit Stroke Unit sowie Spezialisierung auf
Altersmedizin. Das Krankenhaus bietet eine breite internistische
Versorgung mit Schwerpunkten in den Bereichen Angiologie mit
multiprofessioneller Gefäßmedizin, Kardiologie inkl. Herzüberwachung
und Herzkatheterlabor sowie Diabetologie. Die Neurologie mit Stroke
Unit ist auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert. Die
Chirurgie setzt ihre Schwerpunkte auf Bauch-, Gefäß-, Hernien- und
Schilddrüsenchirurgie sowie Onkologie, als auch Plastische und
Rekonstruktive Chirurgie mit dem Schwerpunkt Lymphologie und führt
ein Adipositas-Zentrum. Die Akutgeriatrie/Remobilisation und die
Palliativstation sind seit Jahrzehnten für höchste Expertise in der
Versorgung älterer bzw. unheilbar kranker Menschen bekannt.
www.khgh.at
Als gemeinnütziges Krankenhaus ist es Teil der öffentlichen
Versorgungslandschaft. Finanziert wird es vom Wiener
Gesundheitsfonds.
Die Fachklinik ist eines von fünf Häusern der Vinzenz Kliniken Wien .
Jedes ist auf sein Fachgebiet spezialisiert. Gemeinsam decken sie
fast alle Bereiche der Medizin ab.
Die Vinzenz Kliniken Wien gehören zur Vinzenz Gruppe, einem der
größten gemeinnützigen Gesundheits- und Sozialunternehmen
Österreichs.
Die Wurzeln der Vinzenz Grupp e liegen in Ordensgemeinschaften. Aus
dieser Tradition heraus verbindet die Vinzenz Gruppe gelebte
christliche Werte mit modernem Management und Innovationsgeist.

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