Wien (OTS) – Im Rahmen der Klubsitzung der „Patrioten für Europa“ war
heute FPÖ-
Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl in Straßburg zu
Gast. In seinem Impulsreferat betonte Kickl, dass das patriotische
Herz Europas stärker und intensiver schlage als je zuvor – und zwar
wegen der „Patrioten für Europa“. „Das Herz schlägt für die Freiheit
der Bürger – und für die Freiheit unserer Staaten vor Zentralismus,
Krieg und Gleichmacherei, die von der EU vorangetrieben werden. Das
Herz der Patrioten schlägt damit im Einklang mit Abermillionen
Menschen in Europa“, betonte Kickl.
Der Auftrag der „Patrioten für Europa“ sei klar, so Kickl: „Wir
müssen diese Menschen schützen. Deshalb haben wir vor mehr als zwei
Jahren dieses Bündnis aus der Taufe gehoben. Anlässlich dieses
Ereignisses haben wir uns geschworen: Wir nehmen die Europäische
Kommission in die Zange. Und wir bringen sie von zwei Seiten unter
Druck. Mit einer starken Fraktion im EU-Parlament, die Druck auf die
EVP macht, und durch starke patriotisch geführte Nationalstaaten, die
von dort aus den Kampf gegen die Hydra aus Brüssel führen.“
Mit Blick auf die politische Lage in Österreich betonte der FPÖ-
Bundesparteiobmann, dass die FPÖ im Jahr 2019 für tot erklärt worden
sei. Kickl: „Uns wurde der Untergang vorausgesagt, aber wir haben
binnen weniger Jahre den Spieß umgedreht. Wir haben gleich zweimal
bundesweite Wahlen gewonnen. Um das zu erreichen, haben wir aber
nichts an unseren Inhalten geändert, sondern sie akzentuierter
präsentiert. So ist es uns gelungen, das Territorium für Normalität
zurückzuholen. Und wir haben das Mindset geändert. Es geht in unserer
Politik um die bedingungslose Hinwendung zum Volk und eine Abwendung
vom System der selbsternannten Eliten.“
Die letzte Nationalratswahl habe gezeigt, dass die Menschen eine
Veränderung wollen. „Es geht aber nicht um das Drehen an kleinen
Schrauben, sondern um einen Systemwechsel. Wir wollten diesen Weg
gehen, in Verhandlungen mit der ÖVP war aber schnell klar, dass diese
Partei nur will, dass alles so bleibt, wie es schon immer war. Ihr
Angebot an mich war: Wir machen dich zum Kanzler, aber sonst bleibt
alles gleich. Das wäre Verrat an den Wählern gewesen, und deshalb
habe ich die Verhandlungen beendet“, blickte Kickl auch in die
Vergangenheit.
Mittlerweile sei die Lage eindeutig: Die FPÖ liegt in Umfragen
rund um 38 Prozent, die anderen Parteien sind im Sinkflug. „Die
nächste Wahl ist deshalb eine Schicksalswahl. Es gibt nur noch zwei
Parteien. Die Verliererampelparteien und ihre Unterstützer auf der
einen, die Freiheitlichen auf der anderen Seite. Wir brauchen bei der
nächsten Wahl klare Verhältnisse. Nur dann ist ein Systemwechsel
möglich, nur dann sind große Weichenstellungen in allen Bereichen
möglich“, so Kickl abschließend.