Wien (OTS) – Der internationale Erfolgszug von „Hundertdreizehn“ geht
weiter! Im
Frühling wurde die im Oktober 2025 in ORF 1 ausgestrahlte Dramaserie
(weiterhin auf ORF ON abrufbar) rund um die statistische
Schicksalszahl bereits bei den New York Festivals TV & Film Awards
mit dem Hauptpreis in der Kategorie „Crime Drama“ ausgezeichnet.
Heute, am Mittwoch, dem 9. September 2026, wurde die ORF/ARD-
Koproduktion beim in Köln vergebenen Deutschen Fernsehpreis 2026 als
„Beste Drama-Serie“ geehrt. Die Serie war zudem in den Kategorien
“Beste Regie Fiktion” (Rick Ostermann), “Bestes Buch Fiktion” (Arndt
Stüwe) und “Beste Montage Fiktion” (Christoph Cepok und Benjamin
Kaubisch) nominiert.
Die Serie „Hundertdreizehn“ macht aus einem statistischen Wert –
demnach wird das Leben von 113 Menschen von einem einzigen Ereignis
für immer beeinflusst – eine Schicksalszahl und erzählt exemplarisch
die unterschiedlichen Leben von sechs Menschen, die durch einen
katastrophalen Verkehrsunfall miteinander verbunden sind. Unter der
Regie von Rick Ostermann und nach Drehbüchern von Arndt Stüwe standen
für den Sechsteiler von Juni bis Oktober 2024 in Wien, Köln und
Berlin u. a. Robert Stadlober, Patricia Aulitzky, Antonia Moretti,
Maeve Metelka, Harald Windisch, Julian Waldner, Cornelius Obonya, Lia
von Blarer, Anna Schudt, Armin Rohde und Max von der Groeben vor der
Kamera.
„Hundertdreizehn“ ist eine Produktion von Windlight Pictures und
Satel Film in Koproduktion mit dem ORF, dem WDR und der ARD Degeto
Film für die ARD. Gefördert wird „Hundertdreizehn“ von FISA+, Film-
und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin-Brandenburg, Nordmedia und
German Motion Picture Fund.
Zweiteilige ORF/ZDF-Literaturverfilmung „Sturm kommt auf“ bei der
„Nacht der Kreativen“ für „Beste Kamera Fiktion“ geehrt
Gestern, am Dienstag, dem 8. September 2026, wurde „Sturm kommt
auf“, die ORF/ZDF-Literaturverfilmung von Oskar Maria Grafs Roman
„Unruhe um einen Friedfertigen“ rund um Josef Hader als bayerischer
Schuster jüdischer Abstammung, der zurückgezogen am Rande einer
bayerischen Dorfgemeinschaft lebt und immer tiefer in den Strudel der
dramatischen politischen Ereignisse zwischen 1918 und der
Machtergreifung Hitlers 1933 gerät, bis ihm eine Erbschaft aus den
USA und die Offenlegung seiner jüdischen Identität zum Verhängnis
werden, im Rahmen der „Nacht der Kreativen“ beim Deutschen
Fernsehpreis 2026 in der Kategorie „Beste Kamera Fiktion“ (Theo
Bierkens) ausgezeichnet. In dem von Regisseur Matti Geschonneck
inszenierten Zweiteiler nach einem Drehbuch von Hannah Hollinger sind
neben Josef Hader u. a. auch Verena Altenberger, Susi Stach, Johannes
Silberschneider, Sebastian Bezzel, Sigi Zimmerschied, Frederic
Linkemann, Antonia Bill und Helmfried von Lüttichau zu sehen. Die
Dreharbeiten fanden von August bis Oktober 2024 in Salzburg und
Bayern statt.
„Sturm kommt auf“ ist eine Produktion der Claussen+Putz
Filmproduktion in Koproduktion mit Film AG für ZDF und ORF; gefördert
durch FilmFernsehFonds Bayern, FISAplus, Fernsehfonds Austria, Land
Salzburg; hergestellt mit Unterstützung von FILM in AUSTRIA.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Anhaltend hohe
Qualität der ORF-Fiktion“
„Diese renommierten Auszeichnungen würdigen die kreative Kraft,
die durch die Zusammenarbeit öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten
entsteht. Neben dem direkten Zuspruch unserer Zuseher:innen sind sie
ein weiterer Ausdruck der anhaltend hohen Qualität der ORF-Fiktion
und ihrer Stärke, sich mit ernsten, gesellschaftlich relevanten
Themen auseinanderzusetzen. Ein großes Dankeschön und herzliche
Gratulation an all unsere Partner:innen im In- und Ausland, ohne die
Erfolge wie dieser nicht möglich wären.“
„Mozart/Mozart“ und „Wer weiß denn sowas?“ ebenfalls unter den
Nominierten
Ein Mythos, neu interpretiert – voller Opulenz, moderner Beats
und unvergesslicher Bilder: Die sechsteilige Serie „Mozart/Mozart“ (
Dezember 2025 in ORF 1 und auf ORF ON), die eine originelle, heutige
Perspektive auf das Phänomen Mozart wagt, war in der Kategorie „Beste
Musik Fiktion“ (Jessica de Rooij) im Rennen um einen Preis.
Produziert von Story House Pictures in Koproduktion mit der ARD (WDR
/ SWR / ARD Degeto Film), dem ORF und der Dreaming Sheep Company. In
der Kategorie „Beste Unterhaltung Show“ nominiert war zudem „Wer weiß
denn sowas?“.