Schönheit

Kultursommer Wien 2026: Analoge Kulturerlebnisse für alle

Wien (OTS) – Mit einem Jazz Brunch am vergangenen Sonntag hat der
Kultursommer
Wien eine erfolgreiche Saison beendet. Seit Anfang Juli bespielte das
Open-Air-Festival zum siebten Mal frei zugängliche Standorte von
Favoriten bis Floridsdorf mit Musik, Theater, Kabarett, Tanz &
Performance, Literatur und Zeitgenössischem Zirkus. Mit 94.000
Besucher:innen konnte der Kultursommer Wien in dieser Saison noch
mehr Menschen als im Vorjahr an die Bühnen locken. Die Spielstätten
haben sich dabei als innovative Räume dezentraler Kulturarbeit
etabliert. „Rund um die Bühnen entstehen Begegnungen und Austausch.
So wird greifbar, dass Kultur auf unterschiedliche Weise erlebt
werden kann. Für uns zählt ein spielendes Kind im Park, das sich für
eine Weile in den Liegestuhl setzt und einem Klassikkonzert lauscht,
genauso zum Publikum wie routinierte Kulturfans, die gezielt für
einen Act kommen. Kultur für alle ist bei uns keine Theorie, sondern
gelebte Praxis, die das gesellschaftliche Miteinander stärkt“ ,
erklären Siglind Güttler und Caro Madl, die Leitung des Festivals.

Zwtl.: Barometer für künstlerische Entwicklungen

Der Kultursommer Wien präsentierte heuer wieder rund 500 Acts und
stellte zwanglose Kulturmomente in den Mittelpunkt. Der Spielplan
vereinte etablierte Namen wie Texta, Karl Markovics, Sonja Pikart,
Birgit Denk, Monobrother, Tini Trampler, Severin Groebner, Antonia
Stabinger und Maria Hofstätter mit Rising Stars wie Tamara Flores,
Koko Cappelle, Magdalena Wawra oder LEETA. Eine besondere Stärke des
Festivals ist dabei sein Gespür für aktuelle künstlerische
Entwicklungen : Regelmäßig sind im Programm Acts zu erleben, deren
Karriere in den Folgejahren deutlich an Fahrt aufnimmt.

Zwtl.: Feier des Analogen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der bewussten Schaffung analoger
Räume für Begegnung, Austausch und kulturelle Teilhabe. Insbesondere
das partizipative Programm von Kultursommer Plus setzte sich in
Workshops oder offenen Formaten mit den Herausforderungen einer
zunehmend digitalisierten Gesellschaft und Themen wie Digital Detox,
KI-Nutzung, Doomscrolling und dem Wunsch nach bewusster Offline-Zeit
auseinander. Dabei konnten Teilnehmer:innen künstlerische
Ausdrucksformen ausprobieren, Gesellschaftsrelevantes in den Blick
nehmen und sich austauschen. „Kunst und Kultur werden hier zum Anlass
für Austausch und Verbindungen. Formate wie der Connection Kiosk von
Kultursommer Plus zeigen, dass es manchmal künstlich geschaffene
Anreize wie kleine Gesprächsimpulse braucht, damit Menschen
miteinander in Kontakt kommen. Langfristig stärkt das Festival die
Nachbarschaften unserer Stadt“ , berichtet Kulturstadträtin Veronica
Kaup-Hasler.

Zwtl.: Noch mehr Programm

Nach der feierlichen Eröffnung beim Prater-Picknick der Wiener
Symphoniker bot der Kultursommer Wien neben den Abendveranstaltungen
und dem Kinderprogramm an Vormittagen Unterhaltung bei den
Gartenkonzerten in den Pensionist:innen-Wohnhäusern der Häuser zum
Leben, beim Jazz Brunch und an zwei Chorabenden in Kooperation mit
dem Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz sowie an zwei Abenden
am Ottakringer Bierfest.

Kommendes Jahr findet der Kultursommer Wien von 2. Juli bis 15.
August 2027 statt. Gemeinsam mit der großzügigen Unterstützung der
Fördergeberin Stadt Wien, der Hauptsponsorin PORR AG sowie den
Förderungen einzelner Bezirke werden unvergessliche Kulturmomente in
den Wiener Grätzln ermöglicht und kulturelle Teilhabe gestärkt.

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