Innsbruck (OTS) – Historische Orte leben nicht allein von ihrer
Geschichte, sie leben
auch davon, wie Menschen sie heute nutzen und erleben. Die
Burghauptmannschaft Österreich setzt daher an zwei bedeutenden
Standorten in Innsbruck neue Impulse für Gastronomie und
Aufenthaltsqualität: In der Hofburg Innsbruck wird für einen
modernisierten Gastronomiebetrieb eine neue Pächterin oder einen
neuen Pächter gesucht, während im Unterschloss von Schloss Ambras
bald ein neues Lokal eröffnet.
Damit werden zwei wesentliche gastronomische Standorte in
Innsbruck weiterentwickelt und mit neuen Konzepten belebt. Die
Gastronomien soll dabei nicht nur die Besucherinnen und Besucher von
Hofburg Innsbruck und Schloss Ambras versorgen, sondern auch
eigenständige Orte der Begegnung und des Genusses schaffen.
Zwtl.: Neue Gastronomie in der Hofburg Innsbruck
Nach einer umfassenden Renovierung steht eine rund 636 m² große
Gastronomiefläche im Erdgeschoß zur Neuverpachtung. Der Betrieb soll
künftig als zeitgemäßes Kaffeehaus-Restaurant mit Gastgarten geführt
werden. Vorgesehen ist ein gastronomisches Angebot, das den gesamten
Tag abdeckt, vom Frühstück und Brunch über das Mittags- und
Nachmittagsgeschäft bis zur Abendkarte.
Dabei soll eine hochwertige Küche mit regionalem Charakter und
internationalem Flair auf eine moderne Kaffeehauskultur treffen.
Traditionelle Gerichte sollen ebenso ihren Platz finden wie
zeitgemäße Interpretationen. Der Gastgarten im Innenhof der Hofburg
schafft zusätzliche Aufenthaltsqualität und soll den historischen Ort
noch stärker als Treffpunkt für Einheimische, Tourismus- und
Ausflugsgäste sowie Museums- und Veranstaltungsbesucher
positionieren. Die Location ist ab 1. Oktober 2026 verfügbar.
Zwtl.: Restaurant 1564 bringt neue Impulse nach Schloss Ambras
Für die umfassend renovierte Gastronomie im Unterschloss von
Schloss Ambras wurde bereits ein neuer Pächter gefunden: Mit dem
Restaurant 1564 ist dort ein gastronomisches Konzept eingezogen, das
österreichische Küche mit regionalen Produkten und dem besonderen
Ambiente des Renaissanceschlosses verbindet.
Der Name „1564“ verweist auf jenes Jahr, in dem Erzherzog
Ferdinand II. Schloss Ambras zu seiner Residenz machte. Das
Restaurant versteht sich als Verbindung von Kulinarik und Geschichte
und bietet neben dem regulären Restaurantbetrieb auch Möglichkeiten
für Veranstaltungen und besondere Anlässe. Ein historischer
Weinkeller ergänzt das gastronomische Angebot.
Die Gastronomie im Unterschloss liegt unmittelbar im historischen
Schlossensemble und damit an einem Ort, der durch seine Architektur,
den Schlosspark, die Kunstsammlungen und ein vielfältiges
Veranstaltungsprogramm jährlich zahlreiche Besucherinnen und Besucher
aus dem In- und Ausland anzieht.
Zwtl.: Historisches Erbe braucht lebendige Nutzung
„Die Burghauptmannschaft Österreich verbindet mit der
Weiterentwicklung der Gastronomiebetriebe den Anspruch, historische
Bundesliegenschaften nachhaltig zu nutzen und zugleich ihre besondere
Identität zu bewahren“, sagt Burghauptmann Stellvertreter Markus
Wimmer. Die gastronomischen Angebote fügen sich dabei sensibel in die
historischen Ensembles ein und ergänzen deren Funktion als Orte der
Kultur, Begegnung und Öffentlichkeit.
Mit diesen gastronomischen Angeboten in Schloss Ambras und der
Hofburg Innsbruck werden somit zwei traditionsreiche Orte in der
Tiroler Landeshauptstadt gastronomisch neu positioniert und damit ein
weiterer Schritt gesetzt, um das baukulturelle Erbe der Republik auch
im Alltag erlebbar und zugänglich zu machen.
Nähere Informationen nur Verpachtung finden Sie unter:
https://www.burghauptmannschaft.at/Service/Ausschreibungen/Sonstige-
Ausschreibungen.html