Schönheit

Pany (SPÖ): Schöner Schulstart für alle Kinder – unabhängig vom Geldbörserl der Eltern

Wien (OTS) – SPÖ-Gemeinderätin und Bildungsfraktionsvorsitzende
Astrid Pany
wünscht allen Kindern und Jugendlichen einen schönen Schulstart und
betont die gemeinsame Aufgabe von Politik, Stadt und
Bildungseinrichtungen, Ungleichheiten im Bildungsbereich zu
beseitigen.

Bildung wird in Österreich nach wie vor vererbt. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Instituts für Höhere Studien (
IHS), für die Schüler*innen im Alter von 6 bis 23 Jahren beobachtet
wurden. Dabei wurde festgestellt: Der Bildungshintergrund der Eltern
hatte den größten Einfluss auf den Bildungsweg der Kinder, noch vor
anderen Faktoren wie Geschlecht, Herkunft oder Wohnort.

„Ich sehe das Ergebnis dieser Studie als ganz klaren Auftrag“, so
Pany und fährt fort: „Der Bildungsweg eines Kindes darf nicht davon
abhängen, welchen Abschluss die Eltern haben, wie viel Geld zu Hause
vorhanden ist oder woher eine Familie stammt. Weder der Kontostand
noch die Herkunft dürfen darüber entscheiden, welche Türen sich
später öffnen. Jedes Kind verdient die beste Bildung und alle
Chancen, den eigenen Weg gehen zu können, unabhängig davon, wo die
Wiege gestanden hat.“

Ganztagsschule schafft mehr Chancengerechtigkeit

Besonders deutlich werden die Unterschiede nach der Volksschule:
Während 65 Prozent der Kinder von Akademiker*innen eine AHS-
Unterstufe besuchen, sind es bei Kindern, deren Eltern höchstens
einen Pflichtschulabschluss haben, nur elf Prozent. Die Studie
empfiehlt deshalb unter anderem einen starken Ausbau der
Ganztagsschule. Wien nimmt hier bereits eine Vorreiterinnenrolle ein
und hat innerhalb der letzten zehn Jahre das Angebot mehr als
verdoppelt. Über zwei Drittel der Schulanfänger*innen in öffentlichen
Volksschulen starten in diesem Schuljahr bereits in einer Schule mit
Tagesbetreuung.

„Ganztagsschulen sind seit vielen Jahren ein sozialdemokratisches
Kernprojekt, weil sie zwei Dinge gleichzeitig schaffen: bessere
Bildungschancen für Kinder und echte Entlastung für Eltern. Wenn
gemeinsames Lernen, individuelle Lernförderung und sinnvolle
Freizeitgestaltung in der Schule stattfinden, können
Erziehungsberechtigte einer Erwerbstätigkeit nachgehen, und das
Einkommen der Familie hängt nicht länger davon ab, ob sich jemand
teure Nachhilfe oder private Betreuung leisten kann. Genau das ist
gelebte Chancengerechtigkeit, denn wir entlasten Familien spürbar im
Alltag und geben jedem Kind, unabhängig von der Ausgangslage, die
besten Bildungschancen“, erklärt Pany.

Herkunft darf nicht Zukunft bestimmen

„Wenn wir wissen, dass sich soziale Unterschiede bereits früh im
Bildungsweg verfestigen, dürfen wir uns damit nicht abfinden. Politik
muss gegensteuern“, hält Pany fest. Deshalb investiert Wien auch in
Lehr- und Lernmittel, damit jedes Kind in der Schule gute Bedingungen
für erfolgreiches Lernen vorfindet.

Zum Schulstart betont sie abschließend: „Ich wünsche allen
Kindern und Jugendlichen einen schönen Start und viel Freude am
Lernen. Unser Ziel ist klar: Kein Kind soll schlechtere Chancen
haben, nur weil seine Eltern weniger verdienen oder selbst keinen
höheren Bildungsabschluss haben. Herkunft darf nicht die Zukunft
bestimmen. Daran arbeiten wir in Wien jeden Tag.“

Besonders wichtig ist Pany abschließend auch der Dank an die
engagierten Lehrer*innen , Pädagog*innen und Leitungen: „Bildung wird
erst durch die Menschen möglich, die sich jeden Tag mit großem
Engagement für unsere Kinder einsetzen.“

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