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SPÖ-Babler zu „Standard“-Enthüllungen: „Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen – Kickl und Co. dürfen niemals Verantwortung tragen!“

Wien (OTS) – Angesichts der neuen Enthüllungen des „Standard“ über
die
brandgefährlichen Machenschaften der FPÖ-Jugend und der
rechtsextremen Identitären warnt SPÖ-Bundesparteivorsitzender Andreas
Babler eindringlich vor der FPÖ. „In Österreich haben Rassismus,
Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit keinen
Platz. Wer mit Rechtsextremen gemeinsame Sache macht, sie in die
eigenen Strukturen holt oder ihnen politische Jobs verschafft, ist
eine Gefahr für die Demokratie und Sicherheit in Österreich“, so
Babler, der betont: „Zwischen FPÖ und Identitäre passt offenbar kaum
ein Blatt Papier, so eng sind die Verflechtungen. Kickl und Co.
rollen Rechtsextremen den blauen Teppich aus – sie dürfen in
Österreich niemals Verantwortung tragen. Mit der FPÖ ist kein Staat
zu machen!“, so Babler am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. **
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Besonders schockierend sind für Babler die Enthüllungen über
rechtsextremes und gewaltverherrlichendes Gedankengut im Umfeld der
Identitären und ihres Uni-Ablegers „Aktion 451“, der laut „Standard“
auch zur Rekrutierung von Personal für Freiheitliche Jugend und FPÖ
genutzt wird. So soll dort der Holocaust gutgeheißen worden sein und
unter Bezugnahme auf die NS-Rassenlehre die Physiognomie von Menschen
vermessen und von einem sogenannten „Arierknochen“ gesprochen worden
sein.

„Dieses nationalsozialistische Gedankengut ist zutiefst
verstörend und abstoßend. Die menschenverachtende Rassenideologie der
Nationalsozialisten hat zu Verfolgung und millionenfachem Mord
geführt. Wenn im Jahr 2026 in einem Umfeld, das personell eng mit der
FPÖ verflochten ist, wieder Schädel vermessen und Menschen nach
angeblichen rassischen Merkmalen eingeteilt werden, müssen alle
Alarmglocken schrillen“, so Babler.

Für den SPÖ-Chef ist klar: „Seit Wochen jagt in der FPÖ ein
rechtsextremer Skandal den nächsten. FPÖ-Chef Kickl kann zu den
unerträglichen Machenschaften in seinem Umfeld nicht länger
schweigen. Kickl muss sich endlich von den rechtsextremen Identitären
distanzieren, in der FPÖ-Jugend aufräumen und alle personellen,
inhaltlichen und organisatorischen Verbindungen zu rechtsextremen
Gruppen kappen“, sagt Babler. (Schluss) ls/mb