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NEOS Wien/Kern zu Enthüllungen über FPÖ-Jugend: „Wien ist kein Rattenloch – Nepp muss für umfassende Aufklärung sorgen“

Wien (OTS) – NEOS Wien Landesgeschäftsführer Philipp Kern fordert
eine lückenlose
und rasche Aufklärung aller Vorwürfe sowie Konsequenzen.

Die aktuellen Rechercheberichte der Tageszeitung DER STANDARD
werfen schwerwiegende Fragen zu mutmaßlichen Verbindungen zwischen
der Freiheitlichen Jugend und dem rechtsextremen, vom
Verfassungsschutz beobachteten Umfeld der Identitären sowie zur Rolle
des Brigittenauer Bezirksvorsteher-Stellvertreters Laurenz Barth auf.

„Die im Raum stehenden Hinweise auf Vernetzungen zwischen der FPÖ
-Jugend und der rechtsextremen Szene müssen umfassend und
nachvollziehbar aufgeklärt werden“, betont Kern. „Laurenz Barth ist
dringend gefordert, zu seiner mutmaßlichen Tätigkeit im Umfeld der
‚Aktion 451‘ sowie zu möglichen organisatorischen Verbindungen
öffentlich Stellung zu beziehen. Bis zur vollständigen Klärung steht
seine politische Glaubwürdigkeit als Bezirksvorsteher-Stellvertreter
massiv infrage. Er sollte bis dahin konsequenterweise seine Funktion
zurücklegen.“

Für NEOS Wien reicht die Verantwortung jedoch weit über die
Bezirksebene hinaus: „Es reicht nicht mehr, sich auf Ausflüchte zu
berufen. FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp muss jetzt umgehend Stellung zu
den mutmaßlichen Verflechtungen der FPÖ-Jugend mit den Identitären
beziehen. Als Parteichef muss er alle Fakten offenlegen, erklären,
inwieweit die Anschuldigungen zutreffen, und klarstellen, welche
personellen und organisatorischen Konsequenzen gezogen werden“, sagt
Kern klar.

Abschließend unterstreicht der NEOS-Landesgeschäftsführer die
Haltung der Wiener NEOS: „Wien ist kein Rattenloch, sondern eine
liberale, weltoffene und moderne Stadt. Das lassen wir uns von
halbstarken Jungfunktionären sicher nicht wegnehmen. Für diese
Offenheit werden wir immer kämpfen.“