SPÖ-Auer: Kulturbudget sichert Arbeitsplätze, kulturelle Vielfalt und verlässliche Rahmenbedingungen

Wien (OTS) – „Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern ein
unverzichtbarer
Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Gerade in Zeiten der
Budgetsanierung ist es gelungen, die wichtigsten Grundlagen für den
Kulturbereich abzusichern und weitreichende Kürzungen zu verhindern“,
sagt SPÖ-Kultursprecherin Katrin Auer anlässlich der heutigen
Beratungen des Kulturbudgets im Budgetausschuss. Auer verweist
darauf, dass der ursprünglich vorgesehene massive Einschnitt in das
Kulturbudget für 2027 abgewendet werden konnte. „Statt der im
Bundesfinanzrahmen vorgesehenen rund 577 Millionen Euro stehen 2027
nun 608,7 Millionen Euro und 2028 617,9 Millionen Euro für Kunst und
Kultur zur Verfügung. Das ist ein wichtiges Signal für Stabilität und
Planungssicherheit in schwierigen Zeiten.“ ****

Besonders wichtig sei, dass die Basisabgeltungen für Bundesmuseen
und Bundestheater auf dem Niveau von 2026 gesichert werden konnten.
„Damit verhindern wir Schließtage, den Abbau von Angeboten oder gar
die Schließung von Kulturinstitutionen. Auch der Gratis-Eintritt für
Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren bleibt erhalten. Gerade
kulturelle Teilhabe für junge Menschen darf nicht vom Sparstift
betroffen sein.“

Auch im Förderbereich werde mit Augenmaß konsolidiert. „Ein
Großteil der Reduktion ergibt sich aus dem Abschluss der Sanierung
des Volkskundemuseums. Bei den verbleibenden Einsparungen wird
bewusst darauf geachtet, die freie Szene und kleine Kulturinitiativen
bestmöglich zu schützen. Gleichzeitig bleiben die 10 Millionen Euro
für Fair Pay erhalten – denn gute Kunst braucht faire
Arbeitsbedingungen.“

Positiv bewertet Auer auch die Ausstattung der Filmförderung.
„Mit jeweils 37 Millionen Euro für das Österreichische Filminstitut
in den Jahren 2027 und 2028 stärken wir den heimischen Filmstandort
bereits vor Einführung der Streamingabgabe.“

Dass einzelne Bauprojekte verschoben werden, sei angesichts der
Budgetsanierung eine verantwortungsvolle Prioritätensetzung. „Es ist
in der Abwägung richtig, notwendige Großinvestitionen zeitlich zu
verschieben, wenn dadurch Förderungen, kulturelle Vielfalt und
Arbeitsplätze abgesichert werden können.“

„Die Budgetsanierung verlangt Beiträge von allen Bereichen.
Entscheidend ist aber, dass die kulturelle Infrastruktur erhalten
bleibt und Österreich auch künftig ein starkes Kunst- und Kulturland
ist. Dieses Budget schafft genau diese Balance zwischen notwendiger
Konsolidierung und Verantwortung für unsere Kulturszene“, so Auer
abschließend. (Schluss) ah/mm