VPNÖ-Zauner: „Verunsicherungslandesrat Hergovich ingoriert die Fakten und schürt in der Bevölkerung bewusst Angst“

St. Pölten (OTS) – „Auch in der Politik können und sollen wir
natürlich vieles
hinterfragen und mitunter kritisch betrachten – gerade beim so
wichtigen Thema der Gesundheit. Was aber sicher zu weit geht, ist
ständiges Lügen“, betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias
Zauner mit Blick auf die heutige Gesundheits-Debatte im NÖ Landtag.

„Wenn Herr Hergovich behauptet, ÖVP und FPÖ würden bei der
Gesundheit sparen, verbreitet er bewusst die Unwahrheit. 2027
investiert das Land NÖ 227 Millionen Euro zusätzlich in Gesundheit,
2028 sind es 331 Millionen Euro. Wenn er sagt, das Notarzt-Budget
wird um 2/3 gekürzt, stimmt das nicht. Denn er vergisst 16 Millionen
Euro an zusätzlichen Strukturmitteln aus dem NÖGUS. Und jegliche
Zuspitzung muss spätestens dann enden, wenn Hergovich behauptet, in
Niederösterreich könne aufgrund fehlender Portiere nicht operiert
werden. Dieses bewusste Verunsichern der Landsleute ist eines
Regierungsmitglieds unwürdig.“

Die Grundvoraussetzung des Gesundheitsplans 2040+ ist, dass keine
Strukturen oder Einrichtungen geschlossen werden, solange keine neuen
Ersatzmaßnahmen geschaffen werden – dieses Prinzip hat in der
Umsetzung oberstes Gebot und wurde wie der gesamte Gesundheitsplan
von rund 50 Fachleuten ausgearbeitet. „Doch anstatt all diesen
Fachleuten, den Rettungsorganisationen, der SPÖ-
Gesundheitsstaatssekretärin Königsberger-Ludwig und der eigenen
Landesrätin Prischl zu vertrauen, ignoriert Sven Hergovich alle
Fakten und schürt in der Bevölkerung bewusst Angst. Und das nur weil
er glaubt, damit bei der nächsten Wahl zwei Prozent mehr zu
bekommen“, so Zauner.

Der Landesgeschäftsführer schließt mit einem Appell: „Sven
Hergovich ist aktuell der gesundheitspolitische Geisterfahrer in
Niederösterreich und der Brandstifter dieser Debatte. Daher lade ich
die konstruktiven Kräfte in der Sozialdemokratie ein, auf ihren
Parteivorsitzenden einzuwirken. Damit wir gemeinsam wieder an der
besten Gesundheitsversorgung für die niederösterreichischen
Landsleute arbeiten können.“