ÖVP – Korosec: Neue Berichte zeigen dramatische Zustände in Wiens Spitälern

Wien (OTS) – Nachdem die Wiener Volkspartei bereits in den
vergangenen Tagen auf
die unzureichende Hitzevorsorge in den Wiener Spitälern aufmerksam
gemacht hat, zeichnen aktuelle Berichte nun ein noch dramatischeres
Bild. Laut „Kronen Zeitung“ spricht die Ärztekammer von
kollabierenden Patienten, Hitzeschlägen und hitzebedingten
Geräteausfällen in den Kliniken Donaustadt und Ottakring. Für die
Gesundheitssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Ingrid
Korosec, zeigen die aktuellen Berichte, dass der Wiener
Gesundheitsverbund und SPÖ-Stadtrat Peter Hacker die Problematik
weiterhin unterschätzen.

„Wenn Ärzte davon berichten, dass Patienten kollabieren und
medizinische Geräte aufgrund der Hitze ausfallen, dann ist das ein
Alarmsignal, das niemand einfach vom Tisch wischen darf. SPÖ-Stadtrat
Hacker muss endlich aufhören, die Situation schönzureden, und
stattdessen dafür sorgen, dass Wiens Spitäler hitzefit werden“,
fordert Korosec.

„Bereits in den vergangenen Tagen haben wir auf die unzureichende
Hitzevorsorge in den Wiener Kliniken hingewiesen. Die nun bekannt
gewordenen Berichte über kollabierende Patienten und hitzebedingte
Geräteausfälle zeigen, dass der Handlungsbedarf noch größer ist als
bisher angenommen. Hitzewellen sind längst keine Ausnahme mehr,
sondern werden uns regelmäßig begleiten. Umso unverständlicher ist
es, dass Patientinnen und Patienten sowie das Spitalspersonal noch
immer unter unerträglichen Temperaturen leiden müssen. Das ist nicht
nur eine Frage des Komforts, sondern vor allem der
Patientensicherheit“, betont Korosec.

Die Wiener Volkspartei erneuert daher ihre Forderung nach einer
umfassenden Kühlungsstrategie für die Kliniken des Wiener
Gesundheitsverbundes. „Es braucht kurzfristig konsequente
Beschattung, funktionierende Außenjalousien und weitere rasch
umsetzbare Maßnahmen. Mittelfristig müssen spitalstaugliche
Klimaanlagen mit medizinischen Schwebstofffiltern sowie der Ausbau
der Fernkälte konsequent vorangetrieben werden. Es darf nicht jedes
Jahr dieselbe Diskussion geführt werden, während sich die Situation
in den Spitälern weiter zuspitzt“, so Korosec.

„Die Berichte der vergangenen Tage zeigen deutlich: Es braucht
endlich vorausschauendes Handeln statt Beschwichtigungen. SPÖ-
Gesundheitsstadtrat Hacker steht in der Verantwortung, die Kliniken
des Wiener Gesundheitsverbundes nachhaltig auf die zunehmenden
Hitzewellen vorzubereiten – im Interesse der Patientinnen und
Patienten sowie der Beschäftigten“, so Korosec abschließend.