Wien (OTS) – Am Dienstag, dem 5. Mai 2026, erinnert das
österreichische Parlament
mit dem Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus an die Opfer des
Nationalsozialismus. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Zweiten
Präsidenten des Nationalrates, Peter Haubner. Die Gedenkrede hält die
97-jährige Zeitzeugin Hedi Schnabl Argent, die als Kind vor dem
Nationalsozialismus nach Großbritannien geflüchtet war.
Margit Laufer wird ein Podiumsgespräch zum Thema leiten. Die
Musik kommt vom Trio des Alma Rosé Instituts der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien. Der Präsident des Bundesrates,
Markus Stotter, wird die Abschlussworte sprechen. ORF 2 überträgt am
Dienstag, dem 5. Mai, um 11.00 Uhr.
Alljährlich am 8. Mai gedenkt die Bundesregierung der Befreiung
vom Nationalsozialismus und der Beendigung des Zweiten Weltkriegs in
Europa. Es sind Krisenzeiten, in denen wir uns befinden: Der Krieg in
der Ukraine tobt seit vier Jahren und der Angriff Israels und der USA
auf den Iran hat zu Toten, Vertriebenen und zur größten
Wirtschaftskrise seit Jahren geführt. Eine Situation, die wohl auch
in der Festrede von Ivan Krastev Niederschlag finden dürfte, dem
international tätigen Politologen und Autor mit bulgarischen Wurzeln.
Ein Ensemble der Wiener Philharmoniker wird den musikalischen Rahmen
der Festveranstaltung gestalten, die ORF 2 am Freitag, dem 8. Mai, um
11.00 Uhr zeigt.
ORF-III-Programmschwerpunkt zum 8. Mai samt „Fest der Freude“
live vom Wiener Heldenplatz
Zum 14. Mal findet 2026 das „Fest der Freude“ statt, das jährlich
am 8. Mai die bedingungslose Kapitulation der Nationalsozialisten
1945 feiert. Aus diesem Anlass präsentiert ORF III am Freitag, dem 8.
Mai, einen umfangreichen „zeit.geschichte“-Schwerpunkt. Dieser
startet am Vormittag mit einer Ausgabe „Österreich erzählt –
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten“ (8.40 Uhr) und setzt – nach
der werktäglichen „ORF III AKTUELL“-Livestrecke sowie der Live-
Übertragung „Aus dem Parlament: 70 Jahre Österreich im Europarat“ –
mit einer weiteren Sendung der Oral-History-Reihe (14.40 Uhr) fort.
Es folgen der Vierteiler „Die Alliierten in Österreich“ – „Chocolate,
Girls, Jazz & Uncle Sam“ (15.15 Uhr), „Die Russen sind da“ (16.05 Uhr
), „Very British“ (17.00 Uhr) und „Autriche, mon amour“ (17.55 Uhr) –
und die Dokumentation „Das KZ Gusen – Vom Tatort zum Gedenkort“ (
18.45 Uhr). Höhepunkt des Schwerpunkts ist im ORF-III-Hauptabend das
in „Erlebnis Bühne“ live vom Wiener Heldenplatz übertragene „Fest der
Freude“ : Zu sehen sind „Der Festakt“ (19.40 Uhr) und „Das Konzert“ (
20.15 Uhr) der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Ingo
Metzmacher. Anschließend zeigt ORF III den Zweiteiler „Die
Kriegsjahre in Österreich“ mit „Der Weg in den Krieg“ (21.20 Uhr)
sowie „Der Krieg kommt ins Land“ (22.10 Uhr). Den Gedenktag
beschließt „Erlebnis Bühne“ mit „Eichmann vor Gericht“ (23.00 Uhr),
einer Inszenierung des Landestheaters Linz über den Prozess gegen
Adolf Eichmann.
Außerdem überträgt und kommentiert der Sender am Sonntag, dem 10.
Mai, in einer Spezialausgabe von „ORF III AKTUELL“ die
„Internationale Befreiungsfeier Mauthausen“ (11.00 Uhr) live vom
Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers.
Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT widmen sich im Rahmen
der aktuellen Berichterstattung dem Gedenktag gegen Gewalt und
Rassismus, erinnern an die Befreiung vom Nationalsozialismus sowie an
das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und informieren über
Gedenkveranstaltungen. ORF ON bietet im Rahmen einer Videokollektion
Streams der TV-Sendungen inkl. der Übertragungen der
Gedenkveranstaltungen aus dem Parlament und dem Bundeskanzleramt
sowie des „Fests der Freude“. Zahlreiche weitere Beiträge,
Dokumentationen und Zeitzeugenberichte stehen darüber hinaus in den
Videoarchiven „Österreichs Zeitzeuginnen und Zeitzeugen“ und „Die
dunkelste Zeit des 20. Jahrhunderts – Der Zweite Weltkrieg“ zur
Verfügung.