Zukunft gestalten mit Zahlen: Attraktive Karrierechancen für Aktuarinnen und Aktuare

Wien (OTS) – Der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs VVO
und die
Aktuarvereinigung Österreichs (AVÖ) haben die neue Initiative
„Austrian Actuary“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, mehr
Aufmerksamkeit für die Schlüsselrolle von Aktuarinnen und Aktuaren zu
schaffen. Der Schwerpunkt liegt darauf, junge Talente für eine
Karriere zu begeistern, die analytisches Denken mit
gesellschaftlicher Relevanz verbindet.

Die Versicherungswirtschaft steht vor komplexen
Herausforderungen: Klimarisiken, demografischer Wandel und volatile
Märkte machen Prognosen über zukünftige Entwicklungen immer
schwieriger. Versicherer brauchen jedoch Modelle, um Risiken zu
bewerten und langfristige strategische Entscheidungen zu treffen. Das
verlangt nach klugen Köpfen, die ein ausgezeichnetes Zahlengefühl mit
hochgradig vernetztem Denken und einer analytischen Herangehensweise
vereinen.

Aktuarinnen und Aktuare nehmen in diesem Zusammenhang eine
wichtige Rolle ein. Sie machen Zusammenhänge wissenschaftlich
fundiert sichtbar und tragen als analytisches Rückgrat der
Versicherungswirtschaft dazu bei, dass Risiken kalkulierbar bleiben
und Versicherungsprodukte zukunftsorientiert und fair gestaltet
werden.

Zwtl.: Dieses Berufsbild erlaubt ein vielfältiges Tätigkeitsfeld

Der Aktuarsberuf verbindet mathematische Präzision mit
wirtschaftlicher Relevanz. Als Versicherungsmathematikerin und
Versicherungsmathematiker mit einer zusätzlichen Spezialisierung
entwickeln sie Modelle, um Risiken zu bewerten, Prämien zu berechnen
und Rückstellungen zu ermitteln. Sie arbeiten eng mit dem Top-
Management, IT und Aufsichtsbehörden zusammen. In ihrer Funktion sind
sie maßgeblich an strategischen Entscheidungen beteiligt, zum
Beispiel bei der Produktentwicklung, Kapitalanlage oder
Solvabilitätsberechnung.

Zwtl.: Ausgezeichnete Karriereaussichten für gefragte Expertinnen und
Experten

Der Beruf bietet exzellente Karrierechancen und die Möglichkeit,
komplexe Probleme zu lösen. Besonders geeignet ist der Beruf für
Menschen mit einer Leidenschaft für Mathematik, Statistik und
wirtschaftliche Zusammenhänge. Wer gerne analytisch denkt, komplexe
Modelle versteht und soziale Verantwortung übernehmen möchte, findet
hier ein spannendes und zukunftssicheres Berufsfeld und Aussichten
auf ein attraktives Einkommen.

Zwtl.: Gemeinsame Initiative Austrian Actuary

Mit der Initiative „Austrian Actuary“ schlägt der Verband der
Versicherungsunternehmen Österreichs VVO gemeinsam mit der
Aktuarvereinigung Österreichs (AVÖ) ein neues Kapitel auf. Das Ziel
ist es, das Interesse junger Menschen am Aktuarsberuf zu stärken und
über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Für die Initiative
wurde eigens ein Logo kreiert und eine Website eingerichtet. Unter
www.austrian-actuary.at finden sich Informationen über
Karrierechancen, Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten sowie
echte Einblicke aus der Praxis von Aktuarinnen und Aktuaren.

VVO-Präsident Mag. Gregor Pilgram : „Die Versicherungswirtschaft
braucht Talente, die komplexe Risiken wie Klimaveränderung,
demografischen Wandel und volatile Märkte berechenbar machen. Mit der
Initiative ‚Austrian Actuary‘ setzen wir ein Zeichen für
Nachwuchsförderung und wollen Menschen für einen Beruf gewinnen, der
analytisches Denken mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.“

VVO-Generalsekretär Mag. Christian Eltner : „Als VVO unterstützen
wir ‚Austrian Actuary‘ sehr gerne. Die Initiative macht sichtbar, wie
vielfältig das Berufsbild ist und welchen wertvollen Beitrag
Aktuarinnen und Aktuare für die Versicherungswirtschaft leisten.“

Vorstand der Aktuarvereinigung Österreichs (AVÖ) Mag. René Knapp
: „Mit Austrian Actuary möchten wir junge Menschen frühzeitig für ein
Mathematikstudium begeistern, indem wir konkrete Karrierewege
aufzeigen. Wer mathematisches Denken mit wirtschaftlichem und
rechtlichem Know-how verbindet, qualifiziert sich für gefragte Fach-
und Spitzenpositionen – doch diese Chancen sind oft zu wenig bekannt.
Viele entdecken den Beruf des Aktuars erst, wenn ein Wechsel in ein
Mathematikstudium kaum noch möglich ist. Genau hier setzen wir mit
unserer Initiative an.“