Wien (OTS) – Zu zweit ist das Leben schöner – nach diesem Motto
begeben sich in
der jüngsten, bereits siebenten Folge der heurigen „Liebesg’schichten
und Heiratssachen“-Staffel am Montag, dem 25. August 2025, um 20.15
Uhr in ORF 2 (sowie 24 Stunden vorab schon auf ORF ON) wieder sechs
einsame Herzen auf die Suche nach ihrem ganz persönlichen
Liebesglück. Diesmal ist Nina Horowitz in Wien, Niederösterreich,
Oberösterreich und Salzburg unterwegs, wo sie drei Damen und drei
Herren im Alter zwischen 38 und 75 Jahren besucht. Die gebürtige
Bayerin Roswitha aus Salzburg möchte den Mann ihrer Träume nicht nur
kulinarisch sondern auch romantisch verwöhnen; der abenteuerlustige
Ralf aus Niederösterreich wünscht sich eine Frau, die mit ihrem
schönen Lächeln seinen inneren Panzer durchbrechen kann; Andrea, die
zweite Niederösterreicherin der Runde, will einen stattlichen Mann
fürs Leben finden, bei dem sie das gewisse Knistern spürt, René aus
dem oberösterreichischen Salzkammergut sehnt sich nach einer
humorvollen Partnerin fürs Herz, die sich nicht von seinem Rollstuhl
abschrecken lässt; Waltraud aus Wien wünscht sich einen Mann an ihrer
Seite, der ihre spirituelle Ader zu schätzen weiß, und Herwig,
ebenfalls aus Wien, sucht eine Frau, mit der er gern aufwacht und
gern schlafen geht.
Die sechs Singles der Sendung im Überblick:
Roswitha, 75, ehemalige Kosmetikerin aus Salzburg, sucht den
Mann, der für sie gebacken wurde. Die jung gebliebene Pensionistin
liebt das Reisen, interessiert sich für Kultur, geht gern essen –
oder kocht gern auf. Ihr Traummann? „Er darf zehn Jahre jünger sein,
ich liebe Männer mit langen Haaren und es muss jemand sein, wo ich
mir denk: Wow!“ Nur eines soll’s bitte nicht sein: „Ein Muskelprotz –
ich mag’s, wenn ein bisschen Bauch zum Kuscheln da ist.“ Romantik
steht bei der Single-Dame hoch im Kurs: Ein Abend bei Kerzenschein,
dazu schöne Musik – das ist für sie kein Klischee, sondern
Lebensfreude: „Jede Frau träumt doch davon, oder?“ Nach mehr als 30
Jahren in der Kosmetikbranche weiß Roswitha, was Schönheit für sie
bedeutet und dass sie ihren eigenen Stil gefunden hat. Schon als
Mädchen bekam sie Komplimente, sehr zum Unmut ihrer strengen Mutter:
„Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und meine Mutter hielt
nichts von Oberflächlichkeiten.“ Die gebürtige Bayerin verschlug es
mit ihrem Mann vor einigen Jahren nach Salzburg ins Tennengebirge.
Nach 40 gemeinsamen Jahren verstarb ihr Partner. Schweren Herzens hat
sie Abschied genommen und in einer Zeit des Trauerns neue Stärke
gefunden: „Ich hab mir Hilfe geholt und jetzt bin ich bereit, mich
wieder zu verlieben.“ Und wenn es dann wieder funkt: „Dann dürfen
Sie, Frau Horowitz, natürlich auch zur Hochzeit kommen!“
Ralf, 55 Jahre, Boot-Charter aus Niederösterreich, sucht eine
Frau, die das Leben genauso vielseitig genießt wie er: „Am Vormittag
in der Hängematte liegen am Berg und am Abend fertig gestylt für den
Opernball – das wär’s!“ Zwischen 40 und 55 darf sie sein, und das
Aussehen? „Egal – wichtig ist die Chemie“, sagt er. Der charmante
Kapitän zeigt im Sommer Touristen und Einheimischen die Schönheit der
Donau vom Motorboot aus, im Winter verschlägt es ihn mit seinem
Geländewagen quer durch Europa, bis nach Afrika. Dort hat der
Abenteurer mitten in der Wüste sogar eine Meeresfrüchte-Paella
gezaubert – Wein und Lagerfeuer inklusive. Auch sportlich ist Ralf
gut unterwegs: ob am Motorrad, beim Volleyball, beim Eishockey oder
als Mitglied der Schuhplattlergruppe „Die Aufreißplattler“. „Der Name
hat übrigens nichts mit Mädels aufreißen zu tun – bei den ersten
Auftritten sind mir einfach die Hosen aufgerissen“, lacht er im
Interview. Erotik beginnt für den Niederösterreicher mit einem süßen
Lächeln und ja, „a bisserl mehr Busen“ schätzt er auch. Aber am Ende
zählt: „Ich muss die Frau sehen, mit ihr reden, sie spüren – und dann
kann ich sagen: Ja, das wird was.“ Der Mittfünfziger ist Zwilling im
Sternzeichen und weiß um seine Vielseitigkeit und auch um seine Ecken
und Kanten: „Ich bin sprunghaft, ich flirte gern.“ Geheiratet hat der
Single-Mann noch nie. Denn obwohl er viele lange Beziehungen hatte,
ließ er niemanden wirklich nah an sich heran. „Ich hab eine Barriere
aufgebaut, weil ich früher verletzt wurde. Aber das hab ich
aufgearbeitet und jetzt will ich wieder so lieben, wie ich vor vielen
Jahren schon einmal geliebt habe.“
Aus Niederösterreich kommt auch Andrea, 62, Unternehmerin. Sie
muss schmunzeln, wenn sie über die Farbe ihres Wohnzimmers spricht:
„Goethe hat einmal gesagt: Die beste Farbe für ein Wohnzimmer ist
grün.“ Genau dort erzählt sie von ihrem Leben und ihrer Sehnsucht
nach einer echten Partnerschaft. Besonders bewusst wurde ihr dieser
Wunsch nach einer Rückkehr aus Uganda, ihrem Herzensland. Dort
engagiert sich die Kandidatin für ein Malaria-Präventionsprojekt.
Doch zurück in Österreich fehlte etwas: „Da war niemand, der mich vom
Flughafen abgeholt hat.“ Andrea ist eine leidenschaftliche Frau mit
klarem Blick: „Ich such einen Mann mit aufrechter Haltung, schöner
Ausstrahlung und, wenn möglich, einer guten Körperspannung.“ Beim
Alter ist die 62-Jährige flexibel: „Ein bisschen jünger darf er gerne
sein, älter aber auch. Ich hatte noch nie einen jüngeren Mann.“ Ihr
Leben war geprägt von zwei wichtigen Beziehungen. Die erste war ihre
Jugendliebe: „Er war leider untreu. Da ist mir der Boden unter den
Füßen weggezogen worden.“ Die zweite Verbindung war zwar schön, aber
nicht für die Ewigkeit bestimmt. Die elegante Niederösterreicherin
spricht offen über Nähe und Erotik – für sie essenzieller Bestandteil
einer Beziehung: „Dieses Knistern – das ist wichtig. Und
leidenschaftlicher Sex gehört einfach dazu.“
René, 38-jähriger Angestellter aus Oberösterreich, sucht eine
Partnerin mit einer großen Portion Sarkasmus: „Sie muss einfach
lustig sein und Humor haben, ich habe keinen bestimmten Typen.“
Außerdem darf sie gern sportlich sein, aber: „Ein Hungerknochen ist
nichts für mich. Die Proportionen müssen passen.“ Zwischen 28 und 40
sollte die Traumfrau sein: „Ich würde gerne noch Vater werden. Wenn
sie schon Kinder hätte, wäre es natürlich kein Problem.“ Das
Lebensmotto des Kandidaten, der am schönen Traunsee wohnt, lautet:
„Aufgeben tut man nur einen Brief!“ Dabei weiß René genau, wovon er
spricht. Kurz vor seinem 20. Geburtstag hatte er einen schweren
Autounfall und sitzt seitdem im Rollstuhl. Doch statt aufzugeben, hat
er das Leben neu angepackt – mit Humor, Selbstständigkeit und einer
großen Portion Lebensfreude. Er lebt allein, kocht, putzt und
organisiert seinen Alltag selbst. „Ich suche keine Pflegerin, sondern
eine Partnerin fürs Herz“, sagt er. Online-Dating ist oft schwierig:
„Viele sehen den Rollstuhl und machen sofort dicht.“ Was der
Oberösterreicher auch sehr gerne macht, ist wandern auf
barrierefreien Wegen. Das beweist der beeindruckende junge Mann auch
in seinem „Liebesg’schichten“-Porträt. Bis jetzt hatte er eine
langjährige Beziehung. Seine letzte Partnerschaft dauerte drei Jahre
lang: „Aber es passte nicht mehr. Wir haben uns auseinandergelebt.“
Jetzt ist René wieder bereit, einer neuen Dame sein Herz zu schenken.
Waltraud, 66, pensionierte Bankangestellte aus Wien, hat schon in
jungen Jahren witzige Erfahrungen mit Männern gesammelt. Ein
„Fensterl-Besuch“ wurde beinahe zur Katastrophe. „Meine Eltern kamen
früher nach Hause als erwartet. Mein Freund musste sich unter einem
Tisch verstecken, während sich meine Mutter nichtsahnend im selben
Zimmer umzog“, lacht sie herzlich. Tempi passati! Fünf Jahrzehnte
später muss Waltraud ihren neuen Partner nicht mehr verstecken. Sie
hat auch konkrete Vorstellungen von einem Mann. „Kein Krispindel,
aber auch keiner, bei dem der Bauch über den Hosenbund hängt“, sagt
sie mit einem Lachen. Die Haare sind egal, aber: „Ein Rossschwanz bei
einem Mann in meinem Alter – das ist einfach nicht meins.“ In ihrem
Wohnzimmer finden sich spirituelle Gegenstände – Zeichen ihrer
Verbindung zur geistigen Welt: „Ich glaube an Wesen wie Erzengel, die
man nicht sieht. Der neue Mann muss nicht die gleiche Meinung haben
wie ich, aber er soll mich auch nicht von meiner abbringen wollen.“
Die Wienerin war zweimal verheiratet. „Die erste Ehe war nicht das
Gelbe vom Ei und die zweite wurde im Laufe der Jahre zu einer
Zweckgemeinschaft“, erinnert sie sich. Jetzt hofft die lebensfrohe
Single-Dame auf eine Partnerschaft voller Liebe und Leichtigkeit.
Der zweite Wiener in der Runde ist Herwig, 57-jähriger Service-
Mitarbeiter, der über sich selbst sagt, dass er nie erwachsen
geworden ist: „Ich bin schon 57 Jahre alt und bin noch immer ein Kind
und das ist auch gut so.“ Der Single-Mann arbeitet als
Servicemitarbeiter bei der U-Bahn und lebt für Film und Fernsehen.
Als begeisterter Komparse ist er schon in so mancher Szene durchs
Bild gehuscht. In seiner Wohnung hängen Filmplakate, allen voran:
Sophie Marceau. „In die war ich richtig verliebt. Und ja, meine
damalige Freundin hat ihr tatsächlich ähnlich geschaut. Leider hab
ich’s damals verspielt“, erinnert er sich. Wenn Herwig in seinem
„Liebesg’schichten“-Porträt zum Soundtrack „Reality“ des Films „La
Boum – Die Fete“, in dem sein früherer Schwarm mitspielte, ein
Schnitzerl isst, kann er schon einmal ins Träumen geraten. Der
Kandidat war zweimal in langen Beziehungen, hat drei Kinder und lebt
heute allein – aber mit viel Humor, Ruhe und einem klaren Ziel: „Ich
such eine Frau, mit der ich gern aufwache und gern schlafen geh.“
Seine neue Partnerin darf zwischen 40 und 57 sein, lustig,
bodenständig und bitte nicht zu sehr mit Tattoos verziert. „Ein
Comicstrip auf der Haut – das brauch ich nicht“, lacht der Wiener.
Optisch ist er für alles offen, solange sie ihm einfach gefällt.
Herwig ist ein ruhiger, entspannter Mensch, der aber auch Raum für
Gegensätze lässt: „Wenn sie etwas lebendiger ist, passt das gut. Wenn
nicht, auch kein Problem.“ Wichtig ist ihm eine liebevolle
Partnerschaft mit Nähe, Ehrlichkeit – und erfüllender Erotik: „Sex
gehört nach wie vor dazu – wenn sich beide wohlfühlen, ist das
einfach schön.“ Und ein echter Romantiker ist er, wenn er über die
Liebe spricht: „Wenn man verliebt ist, fühlt man sich unbesiegbar,
stark, alles ist bunt, schön und freundlich. Es ist eigentlich ein
verdammt schönes Gefühl.“
24 Stunden vorab auf ORF ON, erneut mit Audiodeskription
Die neue, bereist 29. „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-
Staffel – eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV – ist auch
heuer wieder mit Audiodeskription verfügbar und kann 24 Stunden vor
der TV-Premiere auf ORF ON gesehen sowie ab 20.15 Uhr im Live-Stream
mitverfolgt werden und ist nachträglich dort in einer eigenen
Videokollektion on-Demand abrufbar.
Bereits Bewerberinnen und Bewerber für Jubiläumsstaffel 2026
gesucht
Während parallel zur TV-Ausstrahlung die Fertigstellung der
aktuellen Staffel noch auf Hochtouren läuft, planen Filmemacherin
Nina Horowitz und ihr Team bereits die Saison 2026, in der die
„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ihren 30. Geburtstag feiern.
Interessierte Singles aus allen Bundesländern können sich ab sofort
bei der Redaktion bewerben: via E-Mail an [email protected]
bzw. per Brief an ORF, Kennwort „Liebesg’schichten“, Hugo-Portisch-
Gasse 1, 1136 Wien oder telefonisch unter 0800 44 30 140.