Wien (OTS) – „Gut, dass Bürgermeister Ludwig nach massivem Druck
eingelenkt hat
und die Öffi-Jahreskarte für blinde und gehörlose Menschen weiterhin
gratis bleibt. Aber warum braucht es immer erst einen öffentlichen
Aufschrei, bis im Rathaus endlich Vernunft einkehrt?“, kritisieren
der Klubobmann der Wiener Volkspartei Harald Zierfuß und Stadträtin
Kasia Greco.
„Das ist geradezu ein Muster bei der SPÖ-Neos-Stadtregierung:
Zunächst wird versucht, das Maximale herauszuholen und alle zu
schröpfen – und wenn der Druck zu groß wird, rudert man zurück“, so
Zierfuß weiter.
Stadträtin Kasia Greco ergänzt: „Diese Jahreskarte ist für viele
Betroffene ein unverzichtbares Instrument, um am gesellschaftlichen
Leben teilzuhaben und den Alltag zu erleichtern. Eine Streichung
hätte somit fatale Folgen gehabt.“
Die Wiener Volkspartei betont in diesem Zusammenhang, dass das
Budget endlich ausgabenseitig saniert werden müsse. „Statt ständig
neue Belastungen für die Menschen zu erfinden, braucht es
strukturelle Reformen im Rathaus“, so Zierfuß.
„Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht auf Verlässlichkeit
und eine Politik, die den Mut hat, im eigenen System zu sparen –
anstatt die Menschen zu belasten und mit einer Zick-Zack-Politik zu
verunsichern“, so Zierfuß und Greco abschließend.