WKÖ-Spitze: Starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Senkung der Lohnnebenkosten

Wien (OTS) – Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sieht in der
heute
angekündigten Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt ab
2028 ein starkes Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit und einen
wichtigen Schritt zur spürbaren Entlastung der Betriebe. Die
Lohnnebenkostensenkung zählt seit langem zu den zentralen Forderungen
der Wirtschaftskammer.

„Das ist ein positives Signal für den Standort Österreich. Jeder
Schritt zur Senkung der Lohnnebenkosten stärkt die
Wettbewerbsfähigkeit und sichert Arbeitsplätze“, betont Martha
Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Studien
zeigen, dass bereits eine Reduktion um einen Prozentpunkt bis zu
10.000 bis 12.000 zusätzliche Jobs schaffen kann.

Zusätzliche Einnahmen werden kritisch gesehen

Kritisch bewertet die WKÖ hingegen die Verlängerung der
Bankenabgabe. „Hier braucht es jedenfalls einen klaren und
verbindlichen Pfad für eine schrittweise Reduktion, um
Planungssicherheit zu gewährleisten“, so Schultz. Auch die geplante
progressive Gestaltung der Körperschaftsteuer (KÖSt) sieht die WKÖ
differenziert. „Ein Modell, bei dem mit steigenden Gewinnen auch die
Steuerbelastung steigt, setzt falsche Anreize. Gerade erfolgreiche
Unternehmen dürfen nicht zusätzlich belastet werden“, warnt WKÖ-
Generalsekretär Jochen Danninger.

„Wir in der WKO gehen mit einer Beitragssenkung von 100 Mio. für
die Unternehmen in Vorleistung und entlasten die Betriebe nachhaltig.
Der jetzt gesetzte Schritt mit der Lohnnebenkostensenkung ist ein
wichtiges und richtiges Signal für den Wirtschaftsstandort
Österreich. Angesichts der derzeitigen budgetären Lage und der
wirtschaftlich schwierigen Situation, muss man der Bundesregierung
für dieses Verhandlungsergebnis Respekt zollen“, so Schultz
abschließend. (PWK192)