WKÖ-Schultz: „Steuerbefreiung von Überstundenzuschlägen ist Anreiz für Leistung“

Wien (OTS) – „Es gibt etliche Branchen, die trotz schwieriger
konjunktureller Lage
von Fachkräftemangel betroffen sind. Und wir wissen, dass sich das
Problem durch die demografische Entwicklung verschärfen wird. Jede
Maßnahme, die Mehrarbeit fördert, ist daher willkommen“, sagt Martha
Schultz, Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zu der
heute im Nationalrat beschlossenen Verlängerung der Steuerbefreiung
von Überstunden: Hier ist die Übergangsregelung für 2024 und 2025
ausgelaufen. Für 2026 werden nun Zuschläge für die ersten 15
Überstunden im Ausmaß von höchstens 50 % des Grundlohnes im Monat bis
maximal 170 Euro steuerfrei sein.

Der WKÖ-Präsidentin zufolge ist dieser Leistungsanreiz auch
deshalb „überaus wichtig“, weil der Trend zu immer weniger Arbeiten
gestoppt werden muss. „Wir arbeiten heute im Schnitt um fast zwei
Stunden pro Woche weniger als vor Corona. Mit der Steuerbegünstigung
für Überstunden setzt die Regierung ein Zeichen, dass sich
Einsatzbereitschaft wieder lohnt. Genau solche brauchen wir, wenn wir
unseren Wohlstand erhalten wollen. Denn auch die Finanzierung des
gesamten Sozialsystems hängt am Arbeitsvolumen und der
Leistungsbereitschaft von allen“, betont Schultz abschließend. (
PWK027/DFS)