WKÖ-Schultz: „Sparen heißt Ausgaben-Disziplin anstatt neuer Steuern“

Wien (OTS) – „Ich verwahre mich dagegen, in der jetzigen Situation
neue Steuern
einzuführen. Die Konjunktur springt gerade erst an, die Einführung
einer Erbschafts- und Vermögenssteuer würde massiv auf die Stimmung
schlagen und den beginnenden Aufschwung gleich wieder bremsen.
Dasselbe gilt für eine Strafsteuer für Unternehmen, die gut
wirtschaften und dadurch Gewinne machen“, weist Martha Schultz,
Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Forderungen
von AK-Präsidentin Renate Anderl entschieden zurück. „Wir leben jetzt
schon in einem Hochsteuerland. Die Tendenz darf nicht weiter nach
oben zeigen“, so Schultz.

Vielmehr brauche es Ausgaben-Disziplin und für die Unternehmen
Entlastungen statt neuer Belastungen. „Bei den Lohnnebenkosten ist
Österreich im internationalen Vergleich nach wie vor zu hoch. Auch
hier muss die Richtung weiter nach unten gehen“, betont Schultz.
Ebenso sei bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer ein Bonus-Malus-System, wie von der AK gefordert,
kontraproduktiv.

„Was die Unternehmen jetzt brauchen, sind Stabilität,
Planungssicherheit und Entlastung. Neue Belastungen hingegen sind in
Zeiten wie diesen nicht angebracht“, so Schultz abschließend. (
PWK057/DFS)