Wien (OTS) – „Die Umsetzung der langjährigen und mehr als
berechtigten Forderung
der Wissensdienstleistungsbranchen nach Einführung eines fixen
Schulfaches Informatik in der AHS-Oberstufe ist überfällig. Denn wer
heute Informatik lernt, gestaltet morgen die digitale Transformation
mit“, ist Wilfried Drexler, Obmann des Fachverbandes
Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (kurz UBIT) in der
Wirtschaftskammer Österreich, felsenfest überzeugt. Auch Obmann-
Stellvertreter und IT-Bildungsexperte Martin Zandonella begrüßt die
Pläne der Politik, Informatik als eigenes Schulfach für die AHS-
Oberstufe im Lehrplan zu verankern: „Gefragt ist ‚echter‘
Informatikunterricht, der sich mit KI, Cybersicherheit und mehr
beschäftigt. Das ist ein wichtiger Schritt für die IT-Ausbildung an
Österreichs Schulen.“
Impuls für Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Der WKÖ-Fachverband UBIT betrachtet ein fixes Schulfach
Informatik in Verbindung mit einem eigenen Fach zur Medien- und
Demokratiebildung als Schritt, das digitale Verständnis und die
Medienkompetenz im Schulalltag zu stärken. „Die Vermittlung digitaler
Fähigkeiten ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor“, so Drexler.
Qualifizierte Fachkräfte im IT-Bereich sind auch in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten für Unternehmen wichtig, weshalb eine
schulische Basisbildung in diesem Bereich unerlässlich sei.
Forderung nach praxisorientierter Umsetzung
WKÖ-Fachverbandsobmann Wilfried Drexler plädiert jedoch für eine
praxisnahe Ausgestaltung des Informatikunterrichts unter Einbindung
externer IT-Expertise. „Ziel muss es sein, Schülerinnen und Schüler
nicht nur theoretisch, sondern auch anwendungsorientiert auf die
digitale Realität vorzubereiten“, unterstreicht er. (PWK039/JHR)