Wien (OTS) – „Die Entscheidung, die Mautpläne im Burgenland nicht
weiterzuverfolgen, ist ein wichtiges Signal für den
Wirtschaftsstandort und beweist, dass sachliche Argumente sowie der
breite Schulterschluss der Wirtschaft große Wirkung zeigen können.
Das ist ein wichtiger Erfolg, der nicht nur die Transportwirtschaft,
sondern die gesamte Wertschöpfungskette betrifft“, sagt Jochen
Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),
nach den heutigen Gesprächen zwischen Burgenlands Landeshauptmann
Hans Peter Doskozil und WK Burgenland-Präsident Andreas Wirth, die
das Aus des Maut-Projekts zur Folge hatten.
Schließlich hätte die Lkw-Maut von der Industrie über das Gewerbe bis
zum Handel alle Branchen und letztlich die Konsumentinnen und
Konsumenten getroffen. Denn die Betriebe hätten die Mehrkosten
weitergeben müssen. „Damit wäre die Maut auch ein Inflationstreiber
gewesen“, so Danninger. Das wiederum hätte die ohnehin
herausfordernden Rahmenbedingungen für die heimischen Betriebe weiter
verschärft.
„Wir freuen uns, dass die Wirtschaftskammer dies verhindern konnte.
Denn was wir jetzt brauchen, sind Entlastung, Planungssicherheit und
bessere Rahmenbedingungen – und keine neuen Belastungen“, so
Danninger abschließend. (PWK420/DFS)