WKÖ: Chancenbonus ist wichtig als Baustein zur Sicherung von Grundkompetenzen

Wien (OTS) – „Am Ende ihrer Schullaufbahn sollen alle SchülerInnen
und Schüler in
Österreich die nötigen Grundkompetenzen haben, damit ihnen der
Berufseinstieg gelingen kann. Der Chancenbonus ist dabei eine
wichtige Maßnahme, um schulische Defizite zu beheben und bestehenden
bildungspolitischen Herausforderungen zu begegnen. Der Bedarf ist
groß und es ist richtig, diese Maßnahmen nun in Umsetzung zu
bringen“, betont Melina Schneider-Lugger, Leiterin der Abteilung für
Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Der Chancenbonus wird es den Schulen ermöglichen, flexibler auf
individuelle Herausforderungen zu reagieren und stärkt damit die
Eigenverantwortung an den Schulen für Bildungserfolge. Wesentlich ist
dabei, dass standortspezifische Bedarfserhebungen die Grundlage für
den Personalbedarf sind und im Schulentwicklungsplan abgebildet
werden.

Schneider-Lugger verweist zudem darauf, dass die dem Chancenbonus
zugrundeliegenden Daten auch Basis für ein genaues Monitoring des
Mitteleinsatzes und damit für eine Erfolgskontrolle und eine
zielgerechte Wirkung sein müssen. Wichtig werde es deshalb sein, die
nötigen Ressourcen bereitzustellen, um Maßnahmen des Chancenbonus gut
zu koordinieren beziehungsweise Schulqualitätsmanager:innen auf
diesem Weg bestmöglich zu unterstützen.

„Aus Sicht der Wirtschaft wird der Chancenbonus als Baustein am
Weg zur Sicherung der Grundkompetenzen unserer Jugendlichen gesehen.
Wie im Regierungsprogramm vereinbart, braucht es aber als große
Klammer die Umsetzung der Bildungspflicht bis zur 8. Schulstufe, um
entsprechende Kompetenzniveaus in Lesen, Schreiben und Rechnen
sicherzustellen“, so Schneider-Lugger abschließend. (PWK482/HSP)