WKNÖ: S34 ist Schlüsselprojekt für den Wirtschaftsstandort

St. Pölten (OTS) – Die Wirtschaftskammer Niederösterreich drängt nach
dem Urteil des
Europäischen Gerichtshofs auf eine rasche Realisierung der S34
Traisental-Schnellstraße.

Die rund neun Kilometer lange Schnellstraße soll von Hafing in
St. Pölten bis in den Norden von Wilhelmsburg führen und die stark
belastete B20 nachhaltig entlasten. Während für die S34 selbst
rechtskräftige Genehmigungen vorliegen, hat sich heute der
Europäische Gerichtshof (EuGH) mit dem Projekt der Traisental-
Schnellstraße, konkret der geplanten Spange Wörth, beschäftigt.
Fazit: Der Gerichtshof führt in seinem Urteil aus, dass im Rahmen der
sogenannten Vogelschutzrichtlinie verschiedene Maßnahmen zur
Begrenzung der Auswirkungen auf die Bestände der wildlebenden Vögel
in diesem Gebiet oder in dessen Nähe vorgesehen seien. Ob das Projekt
genehmigt wird, muss nach dem Urteil des EuGH nun das
Bundesverwaltungsgericht entscheiden.

„Eine starke Wirtschaft braucht eine leistungsfähige
Infrastruktur. Mit der S34 stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit
unserer Betriebe und schaffen Planungssicherheit für künftige
Investitionen“, drängt Wolfgang Ecker, Präsident der
Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), auf eine rasche Realisierung der S34.

Gerade für das Betriebsgebiet im Süden St. Pöltens sei die
direkte Anbindung über die Spange Wörth essenziell. Unternehmen seien
auf funktionierende Verkehrsachsen angewiesen – für Lieferketten,
Mitarbeitermobilität und Investitionsentscheidungen.

Standortqualität für die gesamte Region

„Die S34 ist aus Sicht der niederösterreichischen Wirtschaft
dringend notwendig. Sie bringt Verkehrsentlastung für die
Bevölkerung, bessere Erreichbarkeit für Betriebe und mehr
Standortqualität für die gesamte Region“, ergänzt NÖ Standortanwalt
Christoph Pinter.

„Die Wirtschaftskammer NÖ spricht sich dafür aus, dass das
Projekt vom Bundesverwaltungsgericht rasch behandelt wird, sodass
eine zügige Umsetzung bei gleichzeitig konsequenter Einhaltung der
naturschutzrechtlichen Auflagen möglich wird. „Nachhaltigkeit und
wirtschaftliche Entwicklung müssten kein Widerspruch sein, sondern
verantwortungsvoll miteinander verbunden werden“, sind sich Ecker und
Pinter einig.