Wien (OTS) – Rund 430 Besucher*innen kamen am Freitag, 24. April
2026, zur Langen
Nacht der Forschung (LNF) in die Räumlichkeiten der Österreichischen
Computer Gesellschaft (OCG) im Herzen Wiens. Betreut vom engagierten
Forschungsteam der OCG konnten die Gäste u. a. im virtuellen Raum
sprayen, mit dem Biber der Informatik rätseln, Roboter hautnah
erleben oder ein KI-Modell trainieren.
„Die OCG möchte dazu beitragen, technologische Barrieren zu
überwinden und Digitalisierung in die Mitte der Gesellschaft zu
bringen. Die Teilnahme an der Langen Nacht der Forschung alle zwei
Jahre ist für die OCG eine besondere Gelegenheit, Menschen jeden
Alters die Vielfalt unserer Arbeit sichtbar und erlebbar zu machen“ ,
bringt es OCG Präsident Wilfried Seyruck auf den Punkt.
Zwtl.: Kreativ austoben mit KI
„Die LNF war eine gute Gelegenheit, um ein reales Bild von
Robotik und KI zu vermitteln und zu zeigen, dass mit KI auch
künstlerische Ergebnisse erzielt werden können“ , betont Martin
Kandlhofer, vom Forschungs- und Projektteam der OCG. An der
interaktiven Station des EU Interreg-Projekts „ InterSTEAM Creative
Tech Lab: Die Kunst der Künstlichen Intelligenz“ gestalteten die
Gäste mit Hilfe von Algorithmen eigene digitale Kunstwerke, spannende
Geschichten, Videos und Musik. An einer anderen Station konnten die
Besucher*innen hautnah die physische Verkörperung von KI
kennenlernen: den Robotont – ein Roboter der im Rahmen des EU-
Projekts ARAISE gebaut wurde.
Mit ihrer Teilnahme an der LNF bringt die OCG Informatik-
Wissenschaft spielerisch zu den Menschen. “Die Begeisterung der
Besucher*innen aller Altersstufen zeigt, dass Neugier da ist und
darauf wartet, gefördert zu werden ”, freut sich Wilfried Baumann vom
Organisationsteam. Ob es die Erstellung digitaler Kunstwerke ist, das
Trainieren von KI-Modellen, das Erforschen, warum Roboter einmal
freundlich und einmal unheimlich wirken, das Steuern von Robotern
oder das Offline-Lösen kniffliger Informatikrätsel – das Angebot
zeigt die Vielfältigkeit der digitalen Welt, die darauf wartet,
erforscht zu werden.