Wien (OTS) – Während der Verkehr an den übrigen Grenzübergängen
zwischen
Österreich und Tschechien – ebenso wie nach Ungarn, Slowenien,
Deutschland, in die Schweiz oder nach Italien – weitgehend
ungehindert fließt und nur stichprobenartig kontrolliert wird,
entwickelt sich der Übergang bei Kleinhaugsdorf–Hatĕ zunehmend zur
Problemzone: Penible Grenzkontrollen bei der Rückreise prägen das
Bild, ausgerechnet am Standort des grenznahen FREEPORT Fashion- und
Designer-Outlet-Centers, das auch sonn- und feiertags geöffnet hat.
„Mittlerweile ist es zum System geworden“, spricht FREEPORT-
Geschäftsführer Mag. Thomas Seikmann das Thema offen an: „ Wir
erleben verstärkte Kontrollen ausgerechnet an jenem Übergang, der
Menschen am Wochenende verbindet – nicht trennt. Während andere
Grenzen quasi offenbleiben, entsteht bei uns der Eindruck: Wer am
Sonntag einkaufen will, soll es schwerer haben. “ Die Folgen sind
verärgerte Gäste und Umsatzeinbußen. Die Situation wirft Fragen auf
und gefährdet ein funktionierendes wirtschaftliches Modell,
Arbeitsplätze und das Vertrauen in eine faire Standortpolitik.
Seikmann : „Es richtet sich gegen ein österreichisches Unternehmen,
das 2015 das Freeport Outlet übernommen, erhebliche Investitionen
getätigt und daraus ein internationales Markenoutlet sowie einen
attraktiven Hotspot geschaffen hat.“
Zwtl.: Sonntagsöffnung als Reizthema – und Angriffspunkt?
Obwohl die Sonntagsöffnung im FREEPORT gesetzlich erlaubt ist und
Menschen ein attraktives, zeitgemäßes Einkaufserlebnis ermöglicht,
sorgt sie bei manchen für Unmut. „Unsere Sonntagsöffnung stößt nicht
überall auf Zustimmung – das wissen wir“, sagt Seikmann . „Manche
sehen darin eine wirtschaftliche Herausforderung, andere ein
ideologisches Problem. Doch dass daraus gezielte Kontrollmaßnahmen
werden, ist nicht zu akzeptieren. Willkürliche Grenzkontrollen sorgen
für Unmut.“ Während an Übergängen wie Mikulov, Bratislava oder
Wullowitz kaum oder gar nicht kontrolliert wird, kommt es am Übergang
Kleinhaugsdorf–Hatĕ – direkt beim FREEPORT – regelmäßig zu strengen
Überprüfungen der Fahrzeugpapiere. Besonders auffällig: Die
verstärkten Kontrollen betreffen vorrangig PKW. LKW werden nicht
kontrolliert und fahren auf einer eigenen Spur ungehindert durch. Das
führt zu Frequenzrückgängen, Umsatzeinbußen und Frust bei Gästen,
Handel und Gastronomie an einem der wirtschaftlich stärksten
Grenzstandorte des Landes.
Zwtl.: Willkür oder Kalkül?
Eine offizielle Anfrage an das Innenministerium brachte laut
Seikmann keine zufriedenstellende Erklärung. Stattdessen wird auf
sogenannte „lageangepasste Risikoanalysen“ verwiesen. „Diese finden
nur ganz zufällig bei uns statt“, kommentiert Seikmann trocken. „Es
entsteht das Bild, als würde ein wirtschaftlich erfolgreicher
Standort mit Sonntagsöffnung bewusst ausgebremst. Das schadet nicht
nur uns, sondern dem Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt.“
FREEPORT hat täglich bis 21:00 Uhr geöffnet, ist ein zu 100 Prozent
österreichisches Unternehmen und zählt zu den führenden grenznahen
Outlet-Centern Mitteleuropas. Seit über 20 Jahren zieht der Standort
Kund:innen aus Österreich, Tschechien, der Slowakei und darüber
hinaus an. Die gesetzlich erlaubte Sonn- und Feiertagsöffnung ist
dabei ein gelebtes Beispiel für modernen, grenzüberschreitenden
Konsum.
Zwtl.: FREEPORT bleibt offen – auch für den Dialog
Trotz aller Herausforderungen bekennt sich FREEPORT weiterhin
klar zur Sonn- und Feiertagsöffnung – gesetzlich erlaubt,
wirtschaftlich sinnvoll und von den Kund:innen klar nachgefragt: „Es
geht nicht um Sonderbehandlung, sondern um Gleichbehandlung. Warum
wird genau dieser Grenzübergang kontrolliert, und warum betrifft das
ausschließlich PKW? Handel braucht Planbarkeit, Fairness und offene
Grenzen. Nicht nur auf dem Papier, sondern auch am Sonntagvormittag“,
so Seikmann . FREEPORT lädt daher Entscheidungsträger:innen aus
Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein, sich selbst ein Bild zu
machen: Von der Realität an der Grenze – und vom Potenzial eines
Standortes, der seit Jahren erfolgreich Arbeitsplätze schafft,
Wertschöpfung generiert und Menschen über Grenzen hinweg verbindet.
Seikmann abschließend: „In den Medien ist häufig von zu geringer
Polizeipräsenz aufgrund Personalmangels an verschiedenen Brennpunkten
die Rede – und dennoch werden hier Polizist:innen für sinnlose
Kontrollen abgezogen, obwohl sie an anderer Stelle dringend gebraucht
würden.“
Mehr Informationen zu FREEPORT finden Sie unter:
www.freeport.cz/at
Die Medieninfo ( inkl. Bildmaterial ) finden Sie auch unter:
https://presse.hiller-communications.at/news-willkuerliche-
grenzkontrollen-sorgen-fuer-unmut?id=220741&menueid=17335&l=deutsch