Wilfing & Teschl-Hofmeister: “Leistung in der Pension wird endlich anerkannt“

St. Pölten (OTS) – Mit der heutigen Entscheidung im Ministerrat wird
ein klares Zeichen
gesetzt: Wer auch in der Pension freiwillig weiterarbeitet, soll
dafür künftig spürbar entlastet werden. Der beschlossene steuerlicher
Freibetrag von 15.000 Ꞓ für Zuverdienste im Ruhestand stärkt den
Leistungsgedanken auch nach dem Pensionsantritt.

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es entscheidend, die
Erfahrung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besser zu
nutzen. „Viele Seniorinnen und Senioren wollen auch in der Pension
aktiv bleiben, ihr Wissen weitergeben und einen Beitrag für die
Gesellschaft leisten. Dass diese Bereitschaft nun steuerlich belohnt
wird, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ob Flat Tax
oder ein anderer steuerlicher Weg – entscheidend ist, dass am Ende
mehr Netto vom Brutto bleibt und die Regelung einfach und transparent
ist. Der heutige Beschluss zeigt: Leistung lohnt sich auch in der
Pension“, betont Landtagspräsident und Landesobmann der NÖs Senioren
Karl Wilfing.

„Leistung muss sich lohnen. Auch in der Pension. Vor allem in
Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dass der heimischen
Wirtschaft Menschen mit ihrem Know-how auch nach dem Pensionsantritt
zur Verfügung stehen. Wenn jetzt ein steuerlicher Freibetrag geltend
gemacht werden kann und die Pensionsbeiträge wegfallen, ist das ein
Schritt in die richtige Richtung, denn wer mit seiner Arbeitsleistung
mehr beiträgt muss auch entsprechend entlastet werden. Der
Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (NÖAAB) steht weiter klar an
der Seite jener, die bereit sind, weiter Leistung zu erbringen”, so
Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister.

Das Modell des Freibetrages muss schnell gesetzlich sowie
technisch umgesetzt werden. Außerdem soll dieser Freibetrag für
selbständige und nicht-selbstständige Beschäftigte gelten. Eine
rasche Lösung die vor allem kleinen Jobs, flexiblen Einsätzen oder
stundenweisen Tätigkeiten zugunsten kommt. Auch Betriebe können so
flexibler handeln, in dem sie stundenweise in Notfällen oder bei
Ausfällen auf zuverlässige pensionierte Mitarbeiter zurückgreifen
können.