Wien (OTS) – Dass Wien die Ortstaxe, anders als alle anderen
Bundesländer, in
Prozent vom Nächtigungsentgelt berechnet, hat viele Vorteile. Man
sieht schnell, wie sich Nächtigungen und Umsätze entwickeln, die
Stadt profitiert von jeder Hoteleröffnung, von jedem zusätzlichen
Bett und Gast, von jeder Investition der Hotellerie in Gästeerlebnis
und Qualität direkt und sofort. Und auch von der Inflation hat die
Stadt massiv profitiert, wenn infolge gestiegener Löhne und
Energiekosten Preise erhöht werden mussten. Eine Erhöhung des
Prozentsatzes sei daher nicht notwendig, erklärt Walter Veit,
Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung: „Im Gegenteil
braucht es in der längsten Wirtschaftskrise der Zweiten Republik und
angesichts der immer noch viel zu hohen Inflation eine Entlastung.
Die hohe Bürokratie- und Abgabenlast ist eines der größten Probleme
für die Wirtschaft des Landes.“
Zwtl.: SPÖ: „Preise notfalls gesetzlich drücken“. Auch SPÖ: massive
Preiserhöhung per Gesetz
„Dass Wien auf kaufkräftige Qualitätsgäste setzt, ist absolut
richtig. Aber wir dürfen Gäste und Familien mit kleinerem Budget
nicht vergessen“, hofft Veit, dass SPÖ-Vizekanzler Babler und SPÖ-
Finanzminister Marterbauer im Kampf gegen die Inflation bei
Preiserhöhungen durch die öffentliche Hand und aus den eigenen Reihen
nicht wegschauen: „An einem Tag ankündigen, man werde Preise notfalls
gesetzlich drücken, und am nächsten Tag Preise per Gesetz
verdreifachen, ist nur schwer zu erklären!“
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