Wiener Netze und Netz NÖ verstärken gemeinsam das Stromnetz im Süden von Wien

Wien (OTS) – Unser Energiesystem befindet sich im Wandel: PV-Anlagen,
E-
Ladestationen und Wärmepumpen findet man in jeder Straße. Ohne starke
und zuverlässige Stromnetze kann regional erzeugter Strom nicht
dorthin transportiert werden, wo er benötigt wird. Daher investieren
die Wiener Netze und Netz NÖ in den kommenden Jahren gezielt und
umfassend in den Ausbau der Netzinfrastruktur.

Im Süden von Wien sind die beiden Netzbetreiber gemeinsam aktiv:
Parallel zur geplanten 380 kV-Leitung „Netzverstärkung Ost“ des
Übertragungsnetzbetreibers APG wird eine gemeinsame 110 kV-Leitung
von Trumau nach Moosbrunn errichtet.

In Trumau selbst entstehen nahe des Zentrallagers einer
Handelskette zwei neue Umspannwerke der APG und den Wiener Netzen
sowie ein neues Schaltwerk der Netz NÖ.

Außerdem werden die Wiener Netze eine zusätzliche 110-kV-
Freileitung vom neuen Wiener Netze-Umspannwerk Trumau in Richtung
Traiskirchen errichten. Diese Leitung wird an die bestehende 110-kV-
Freileitung vom Umspannwerk Traiskirchen zum Umspannwerk Wiener
Neudorf anschließen.

Zwtl.: Netzausbau so effizient wie möglich

„Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern APG und Netz
NÖ beim Stromnetzausbau sparen wir Kosten und wertvolle
Naturressourcen“, erklärt Gerhard Fida, der Vorsitzende der Wiener
Netze-Geschäftsführung: „Das gegenständliche Projekt ist ein
Musterbeispiel dafür: Wir bauen unsere 110-kV-Leitung direkt entlang
der geplanten Freileitung der APG. Und wir führen dort, wo es möglich
ist, unsere Leitungen mit denen der Netz NÖ auf gemeinsam genutzten
Strommasten.“

„Der Weg in die erneuerbare Energiezukunft gelingt nur mit einem
entsprechend starken Stromnetz. Wie sinnvoll eine koordinierte
Planung über Netzgrenzen hinweg ist, sehen wir hier,“ blickt Werner
Hengst, Geschäftsführer der Netz NÖ positiv auf die Zusammenarbeit
der Netzbetreiber: „Gemeinsam mit den Wiener Netzen schaffen wir die
notwendigen Kapazitäten, damit die Region fit für die Zukunft wird.“

Zwtl.: Das Ziel: Versorgungssicherheit bleibt bei 99,99 Prozent

Baubeginn ist das Jahr 2029 – die Projekte sollen 2034
abgeschlossen sein. Wiener Netze-Chef Gerhard Fida betont: „Wir sind
froh darüber, dass die Erstgespräche mit den Gemeinden gut verlaufen
sind und die konkrete Projektplanung in die nächste Phase gehen kann,
damit wir mit dem Ausbau rasch beginnen können.“

Presse-Fotos und Netzausbau-Grafik zum Downloaden:
https://tinyurl.com/NetzausbauTrumau

Zwtl.: Infomessen: Wiener Netze und Netz NÖ informieren vor Ort

Für die Information der Bevölkerung im Projektgebiet sind von 21.
bis 24. September 2026 Veranstaltungen in den Gemeinden Trumau,
Moosbrunn, Himberg und Münchendorf geplant. Gemeinsam und zeitgleich
mit den Infomessen des Übertragungsnetzbetreibers APG stehen die
Wiener Netze und Netz NÖ hier im direkten Kontakt mit ihren Kund*
innen.

Interessierte können zwischen 16.30 Uhr und 19.30 Uhr
vorbeikommen, Fragen stellen und sich bei den Expertinnen und
Experten von Netz NÖ und den Wiener Netzen über die geplanten
Vorhaben informieren.

21. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Münchendorf
Pfarrzentrum/Stadel

22. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Trumau Veranstaltungszentrum

23. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Himberg Volkshaus

24. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Moosbrunn Festsaal

Zwtl.: Über die Wiener Netze:

Die Wiener Netze sind Österreichs größter Netzbetreiber – sie
bringen Strom, Gas, Fernwärme und Daten dorthin, wo sie gebraucht
werden.

– Investitionen von mehr als 490 Millionen Euro jährlich fließen in
die Instandhaltung und den Ausbau der Netze.

– Mehr als 2 Millionen KundInnen in Wien, Teilen Niederösterreichs
und des Burgenlands profitieren von höchster Versorgungsqualität.

– Bis 2040 errichten die Wiener Netze in ihrem Netzgebiet 13 neue
Umspannwerke, 4.500 neue Trafostationen und erweitern das Stromnetz
um 4.000 Kilometer.

Die Wiener Netze sind ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke-
Gruppe, dem bedeutendsten Infrastrukturdienstleister im Großraum
Wien.

Zwtl.: Über Netz NÖ:

Um die erneuerbare Energiezukunft mit Photovoltaik, Wärmepumpen
und E-Mobilität für all unsere Kundinnen und Kunden zu ermöglichen
verstärkt die Netz NÖ, in ihrer Rolle als größte
Verteilnetzbetreiberin Niederösterreichs, das Stromnetz in
vergleichbar kurzer Zeit auf allen Ebenen. Netzausbau bis 2034:

– Neu- oder Ersatzneubau von etwa 55 Umspannwerken inkl.
Anschlussleitungen (dzt. sind 92 Umspannwerke in Betrieb)

– jährlicher Zubau von etwa 700 Trafostationen (langjähriger Schnitt
von etwa 300 Stationen)

– Verlegen von etwa 1.000 km Mittel- und Niederspannungskabel pro
Jahr

Neben diesem starken Netzausbau geht es auch darum, das
bestehende Netz mit digitaler Technik und intelligenten Lösungen
effizienter zu nutzen.

Netz NÖ investiert allein in diesem Geschäftsjahr rd. 520
Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur, um die Energiezukunft
„auf den Boden zu bringen“.