Wien (OTS) – „Es sind schwere Zeiten, die wir gerade erleben. Doch
ich werde nicht
zuschauen, wie manche Oppositionspolitiker*innen hier von Pleite
sprechen und so tun, als stünde Wien allein in diesem Sturm.“ In der
heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderats stellte Wiener SPÖ-
Gemeinderätin Katharina Weninger klar, dass Wien trotz angespannter
Finanzlage an ihrem sozialen Fundament festhält. Ihre Rede zeichnete
ein Bild einer Stadt, die sich wie ein stabiler Anker in bewegten
Zeiten behauptet – mit Mut, Weitblick und dem festen Versprechen,
niemanden zurückzulassen.
Weninger erinnerte an die Jahre der Pandemie und die
wirtschaftlichen Verwerfungen nach Beginn des Ukrainekriegs. „Haben
wir gesagt: Pech gehabt. Helft euch selbst? Nein! Gesundheit,
Wirtschaft und Menschen haben wir gestützt, haben geholfen und
getragen. Das ist unser Verständnis von Verantwortung.“ Mit
deutlichen Worten adressierte sie die Fehler der damaligen
Bundesregierung: „ÖVP und Grüne haben Steuergeschenke verteilt – gut
für jene, die ohnehin viel hatten, aber fatal für Gemeinden.“ Dann
der Blick auf Wien, auf eine Stadt, die in schwierigen Jahren Kraft
entwickelt hat: „Wien ist das einzige Bundesland mit
Wirtschaftswachstum. Wien schafft mehr Arbeitsplätze als der Rest des
Landes zusammen. Wien ist Innovationsmotor und Standort mit
Vielfalt.“ Diese Erfolge seien kein Zufall, sondern Ergebnis
gezielter Politik, die Zukunft formt, statt Krisen hinterherzulaufen.
Trotzdem spare die Stadt – gezielt, kontrolliert, mit Bedacht.
„Wir reformieren die Mindestsicherung. Das ist hart, doch es ist
notwendig“, stellte Weninger klar und ergänzt: „Aber eines verspreche
ich euch: Wir geben niemals das auf, was diese Stadt ausmacht.“
Klare Haltung bestimmte auch das Schlusswort: „Eine Stadt ist
kein Unternehmen. Eine Stadt ist eine Gemeinschaft. Wir messen uns
nicht nur am Kontostand, sondern auch daran, wie wir miteinander
umgehen. Wien funktioniert, Wien wächst, Wien hält zusammen. Wir
setzen auf Zusammenhalt, bauen auf die Zukunft und stehen zu den
Wiener*innen.“