Wien (OTS) – Am 29. Jänner ehrte Gilead Sciences Österreich mit dem
„Creating
Possible Award“ erneut herausragende Forschungs- und
Communityprojekte, die eine bedeutende und nachhaltige Rolle Im Kampf
gegen lebensbedrohliche Krebserkrankungen und der Verbesserung des
Patient:innenalltags spielen. Die Gewinnerprojekte wurden im
feierlichen Rahmen vorgestellt und mit einer Fördersumme von bis zu
25.000 Euro je Projekt ausgezeichnet.
Die Ehrung der Siegerprojekte des „Creating Possible Awards“ fand
traditionell im Billrothhaus in Wien statt. Die diesjährige Ausgabe
des 2022 ins Leben gerufenen Förderpreises würdigt herausragende
Projekte im Bereich der Onkologie, dem sich Gilead ganz besonders
verschrieben hat. Dabei standen innovative Forschungs- und Community-
Projekte im Fokus, die das Potenzial haben, die Behandlungslandschaft
in den Bereichen Hämatoonkologie, Lungen- und Brustkrebs sowie
malignen Erkrankungen des oberen Verdauungstraktes zu revolutionieren
und das Leben der Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Die
Veranstaltung bot eine Plattform, die Gewinnerprojekte vorzustellen
und damit das große Engagement in der Forschung sowie im Bereich der
Community zu ehren. Dr. Evelyne Ellinger, Country Medical Director
Österreich bei Gilead Sciences, betonte die Bedeutung dieser
Initiativen: “ Unser Commitment geht weit über die Entwicklung von
Medikamenten hinaus. Der „Creating Possible Award“ ist eine
Herzensangelegenheit von Gilead, da er unsere Bestrebungen, das Leben
von Patient:innen positiv zu beeinflussen und innovative
Therapieansätze voranzutreiben, hervorragend unterstützt. “
Zwtl.: Fünf außergewöhnliche Projekte ausgezeichnet
Die diesjährigen Preisträger belegen eindrucksvoll, wie
vielfältig moderne Onkologie und ihre Herausforderungen sind. Von
psychosozialen Aspekten des Patientenalltags bis zur Forschung auf
Zellebene wurde auch dieses Jahr der unermüdliche Einsatz für die
Schaffung von Möglichkeiten rund um die Verbesserung der
Lebensqualität von Patient:innen eindrucksvoll bewiesen.
Mit dem Projekt „StressLung: Stressbewältigung im Alltag von
Lungenkrebspatient*innen“, rückt die Fakultät für Psychologie der
Universität Wien die mentale Gesundheit von Betroffenen in den Fokus
und entwickelt praxisnahe Unterstützungsangebote für den oft stark
belastenden Krankheitsalltag. Ebenfalls mit dem Alltag der
Betroffenen befasst sich das Projekt „eSMART – Save Haven –
personalisierte telemedizinische Unterstützung von CAR T Zell
Patienten“ der Medizinischen Universität Wien, die mit
personalisierter telemedizinischer Unterstützung eine Lücke in der
Betreuung außerhalb des klinischen Settings schließt. Während die
Medizinische Universität Graz mit dem Projekt „Eosinophils as key
players in immune checkpoint inhibitor therapy for NSCLC“ neue
immunologische Mechanismen bei Lungenkrebs untersucht, adressiert die
Arbeitsgemeinschaft hämatologisch-onkologischer Pflegepersonen in
Österreich mit dem „Toolkit zur Unterstützung von Gesprächen zu
Sexualität und Intimität in der Onkologie“ ein oft vernachlässigtes
Thema und unterstützt Health Care Professionals in ihrem Umgang mit
den Themen Sexualität und Intimität in der Onkologie. Komplettiert
wird das Gewinnerfeld durch die Karl Landsteiner Privatuniversität
für Gesundheitswissenschaften, die mit „The Role of NKG2D-Ligands in
Clinical Oncology“ neue Erkenntnisse zur Rolle des Immunsystems in
der Krebsbehandlung liefert.
Zwtl.: Über den Creating Possible Award
Mit einer Bandbreite von Onkologie über HIV und virale Hepatitis
bis hin zu innovativen Präventions- und Zelltherapieansätzen,
engagiert sich Gilead Sciences seit vielen Jahren in Bereichen mit
hohem ungedeckten medizinischen Bedarf. Daher investiert das
Unternehmen kontinuierlich in klinische Forschung sowie Initiativen,
die Patient:innen unmittelbar zugutekommen. Der „Creating Possible
Award“ steht dabei sinnbildlich für den Anspruch, medizinischen
Fortschritt mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden und so
nachhaltige Verbesserungen für Patientinnen und Patienten in
Österreich und weltweit zu ermöglichen.Dafür haben österreichische
wissenschaftliche Einrichtungen sowie gemeinnützige bzw.
Patient:innen-Organisationen jedes Jahr im Herbst die Möglichkeit,
Projekte mit dem jährlich alternierenden Schwerpunkt auf
Infektiologie/PBC bzw. Onkologie einzureichen. Diese werden durch ein
wissenschaftliches, unabhängiges Gremium, bestehend aus Expert:innen
der jeweiligen Entitäten evaluiert und bewertet und die
Gewinnerprojekte mit einer Fördersumme von je max. 25.000 Euro,
prämiert.
Zwtl.: Statements
George Tousimis , Vize-Präsident des FOPI (Forum der forschenden
pharmazeutischen Industrie in Österreich)
„Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste
Todesursache in Österreich. Doch immer mehr onkologische Erkrankungen
können geheilt oder zumindest chronifiziert werden. Das ist das
Ergebnis immens intensiver Forschung weltweit. Auch in Österreich ist
die Onkologie die mit Abstand am stärksten beforschte Indikation mit
43 % aller klinischen Studien. Damit dürfen wir uns aber nicht
zufriedengeben. Um betroffenen Patient:innen zu helfen, müssen wir
noch besser werden – insbesondere was die Prävention und
Früherkennung von onkologischen Erkrankungen so-wie den Zugang zu
innovativen Krebstherapien betrifft. Aber wir sollten auch die
Versorgungsqualität steigern, die Nutzung von Daten optimieren und
eine starke Allianz zwischen Patient:innen, Industrie, Wissenschaft
und Politik bilden. Der – von Gilead ins Leben gerufene – Creating
Possible Award leistet gerade dazu einen wichtigen Beitrag.“
Prim. Univ.-Prof. Dr. Ewald Wöll , Ärztlicher Direktor / ärztl.
Leiter Innere Medizin des KH St. Vinzenz Zams, Präsident der OeGHO (
Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische
Onkologie)
„Der Creating Possible Award würdigt Projekte, die durch
innovative Ansätze klinische Forschung vorantreiben aber auch
Kommunikation und Information stärken und damit einen messbaren
Beitrag zur Verbesserung der Therapieansätze aber auch der
Lebensqualität von Krebspatient:innen leisten. Ausgezeichnet werden
Initiativen, die neue Wege beschreiten und nachhaltige Impulse für
eine patientenzentrierte Versorgung setzen.“
Dr.in Hannah Tschenett , Preisträgerin mit dem Projekt
„StressLung: Stressbewältigung im Alltag von Lungenkrebspatient*
innen“
„Der Creating Possible Award von Gilead ermöglicht es uns,
Menschen mit Lungenkrebs zusätzlich zur medizinischen Behandlung eine
digitale Unterstützung beim Umgang mit Stress und Belastungen im
Alltag anzubieten. Mit wissenschaftlich geprüften Strategien und
Übungen möchten wir ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden
langfristig verbessern.“
Zwtl.: Über Gilead Sciences GesmbH
Gilead Sciences, Inc. ist ein biopharmazeutisches Unternehmen,
das seit mehr als drei Jahrzehnten nach medizinischen Durchbrüchen
strebt und diese verwirklicht – mit dem Ziel, eine gesündere Welt für
alle Menschen zu schaffen. Das Unternehmen engagiert sich für die
Entwicklung innovativer Medikamente zur Vorbeugung und Behandlung
lebensbedrohlicher Krankheiten wie HIV, Virushepatitis, COVID-19 und
Krebs und entzündliche Erkrankungen. Gilead ist in mehr als 35
Ländern weltweit tätig und hat seinen Hauptsitz in Foster City,
Kalifornien.
Die seit 2007 bestehende Niederlassung Gilead Sciences GesmbH in
Wien ist für die Geschäftstätigkeit in Österreich verantwortlich.
Über 45 Mitarbeitende bieten hochwertigen Service und konzentrieren
sich auf den Vertrieb und die Kundenberatung.
Weitere Infos unter: https://www.gilead.at
AT-COR-0203
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