Wien (OTS) – Manuel Zahrer legt mit 1. September 2025 seine Funktion
als
Aufsichtsrat im Bundesrechenzentrum (BRZ) zurück. Ihm folgt Sonja
Hammerschmid nach. Manuel Zahrer war über drei Jahre lang in dem
Gremium tätig. In dieser Zeit hat er als versierter und engagierter
Vertreter des Finanzministeriums dazu beigetragen, dass sich das BRZ
erfolgreich vergrößert und weiterentwickelt hat und mittlerweile als
führender Technologiepartner des öffentlichen Sektors der Republik
fungiert. Seine Nachfolgerin Sonja Hammerschmid bringt viel Erfahrung
sowohl im wissenschaftlich-technischen als auch im politischen
Bereich mit und hat jahrzehntelange Managementerfahrung.
Sie war unter anderem Bundesministerin für Bildung, langjährige
Rektorin der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Präsidentin der
Universitätskonferenz UNIKO und Managerin für verschiedene Bereiche
in der Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS). Seit April 2021 leitet
sie den Bereich Forschung und Entwicklung des mittelständischen
Proptech Unternehmens GROPYUS AG. Seit 2021 gehört sie dem
Aufsichtsrat des börsenotierten Unternehmens KAPSCH TrafficCom an,
seit 2024 ist sie dessen Vorsitzende. Zudem war sie Aufsichtsrätin
bzw. Vorsitzende des Aufsichtsrates in verschiedenen anderen
Einrichtungen – wie etwa in der Kunsthalle Wien, der ARGE LISA Vienna
Region oder der Innovacell AG.
Über das Bundesrechenzentrum
Das BRZ ist eine GmbH, die zu 100 Prozent im Besitz des Bundes
steht. Gesellschafterin ist die Republik Österreich, vertreten durch
das Finanzministerium. Das BRZ beschäftigt mittlerweile rund 1900
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von mehr
als 500 Millionen Euro jährlich. Unter der Ägide des Aufsichtsrates
und Dank der qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden
smarte und sichere Lösungen mit Technologien wie Big Data, Artificial
Intelligence, Blockchain und Robotics erarbeitet und
weiterentwickelt, um die digitale Transformation auch im Public
Sector aktiv zu gestalten und notwendige IT-Lösungen anzubieten.
Zu den bekanntesten Anwendungen, die das BRZ entwickelt hat
zählen: das Digitale Amt oesterreich.gv.at, die ID Austria,
FinanzOnline, JustizOnline, das Unternehmensserviceportal USP oder
die Elektronische Gesundheitsakte ELGA. Das Angebot für die Menschen
in Österreich reicht demnach von Formularen zur antragslosen
Familienbeihilfe, über die E-Gründung des eigenen Unternehmens bis
hin zur digitalen Steuererklärung.
Bundesminister Markus Marterbauer: „Ich bedanke mich bei Dr.
Manuel Zahrer für seine jahrelange Tätigkeit im Dienst der Republik
Österreich und sein Wirken im Aufsichtsrat des BRZ. Zugleich freue
ich mich, dass mit Dr. Sonja Hammerschmid eine versierte und
kompetente Managerin mit einem großen Erfahrungsschatz nachfolgt.“