St. Pölten (OTS) – Der Wirtschaftsbund Niederösterreich nimmt das von
der
Bundesregierung beschlossene Wirtschaftspaket in Höhe von einer
Milliarde Euro als klares Signal zur Unterstützung der Betriebe und
zur Stärkung des Standorts wahr. Damit werden dringend notwendige
Impulse in einer Zeit gesetzt, in der Unternehmen bei Investitionen
Zurückhaltung zeigen.
„Unsere Betriebe investieren derzeit oft nur in das Notwendigste.
Mit der Verdoppelung des Investitionsfreibetrags von 10 auf 20% und
dem neuen Standortfonds wird ein Investitionsschub möglich, der für
Planungssicherheit sorgt und Arbeitsplätze absichert“, betont WKNÖ
Präsident WBNÖ Landesgruppenobmann Wolfgang Ecker.
Abgeordneter zum Nationalrat WBNÖ Direktor Harald Servus ergänzt:
„Gerade jetzt, wo die Wettbewerbsfähigkeit unter Druck steht,
brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen. Mit
Unterstützung für energieintensive Betriebe, neuen
Finanzierungsmöglichkeiten für die Energienetze und dem Standortfonds
setzt die Bundesregierung Schwerpunkte, die sowohl Betrieben als auch
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugutekommen.“
Zentrale Maßnahmen:
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Verdoppelung des Investitionsfreibetrags: Steuerliche
Begünstigung für Investitionen in Maschinen, Anlagen und
Ökoinnovationen.
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Standortfonds: Mittel für Start-ups, Scale-ups und
Infrastrukturprojekte.
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Unterstützung energieintensiver Betriebe: Entlastung bei
Stromkosten zur Sicherung von Industriearbeitsplätzen.
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Energie-Netzinfrastrukturausbau: Finanzierungsmöglichkeiten, um
Netzkosten zu dämpfen – mit direkten Vorteilen für Kundinnen und
Kunden.
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Arbeitsmarktimpulse: Mehr Förderung für Lehre, Weiterbildung und
Beschäftigung älterer Arbeitnehmer.
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Bürokratieabbau: Schnellere Verfahren und weniger
Berichtspflichten.
Die Bundesregierung orientiert sich dabei auch an der von
Bundeskanzler Christian Stocker formulierten 2-1-0-Formel : Die
Inflation auf zwei Prozent zu senken, das Wachstum auf ein Prozent zu
steigern und null Toleranz gegenüber Intoleranz zu zeigen. Mit einem
prognostizierten Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent ab 2026
öffnet sich für Österreich die Perspektive auf eine nachhaltige
Erholung. Jetzt gilt es, diese positive Entwicklung für die Zukunft
zu sichern – mit Stabilität und neuer Dynamik für Betriebe.
„Niederösterreich mit seiner Vielfalt aus Klein- und
Mittelbetrieben, Industrie und innovativen Start-ups ist besonders
geeignet, von diesen Maßnahmen zu profitieren“, so Ecker und Servus
abschließend.