Wien (OTS) – Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf zeigt sich
irritiert
darüber, dass die SPÖ ausgerechnet in wirtschaftlich herausfordernden
Zeiten neue Belastungen für Betriebe und die arbeitende Mitte
fordert. „Während unsere Betriebe mit steigenden Kosten, Bürokratie
und Fachkräftemangel kämpfen, präsentiert die SPÖ ein Programm voller
neuer Steuern und staatlicher Eingriffe. Österreich hat kein
Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Die mantraartige
Forderung nach immer höheren Belastungen ist nicht nur
wirtschaftspolitisch falsch, sondern auch ein Hohn gegenüber all
jenen, die täglich arbeiten, investieren und Arbeitsplätze schaffen“,
betont Graf.
Klare Ablehnung kommt angesichts der erneuten Forderung nach
Vermögens- und Erbschaftssteuern. „Dass die SPÖ immer wieder mit dem
sattsam bekannten „Superreichen-Schmäh“ daherkommt, ist eine
populistische Mogelpackung der Sonderklasse. Denn egal, ob Erbschafts
– oder Vermögenssteuern: Sie treffen auf jeden Fall die breite Mitte
und damit die Leistungsträger in unserem Land. Ob Unternehmer, die
einen Betrieb aufgebaut haben, oder Familien, die ein Leben lang
gearbeitet haben, damit sie sich Eigentum schaffen: sie dürfen nicht
dafür bestraft werden, wenn sie Eigentum oder Betrieb der nächsten
Generation weitergeben wollen“, so Graf.
Die Vorschläge der SPÖ würden einmal mehr zeigen, wie weit sich
die Partei von der wirtschaftlichen Realität entfernt habe. „Mehr
Steuern, mehr Auflagen und mehr Staat lösen keine Probleme. Wir sagen
Nein zu Erbschafts- und Vermögenssteuern und Nein zur Erhöhung der
Körperschaftsteuer. Wer glaubt, mit immer neuen Belastungen Wachstum
zu schaffen, betreibt Klassenkampf und keine zukunftsorientierte
Wirtschaftspolitik. Klar ist: Österreich braucht Entlastung für
Betriebe und Leistungsträger – keine neuen Steuerfantasien“, so Graf
abschließend.