WB-Graf zu Marterbauer: Standort braucht Rückenwind statt ideologischer Steuerfantasien

Wien (OTS) – Zu den heutigen Aussagen von Finanzminister Markus
Marterbauer im
Nationalrat stellt Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf klar:
„Mit uns wird es keine Eigentumssteuern geben. Das haben wir bereits
mehrfach klar gesagt und daran wird sich auch nichts ändern. Eigentum
ist die Grundlage für Sicherheit, Verantwortung und
Generationengerechtigkeit. Wer daran rüttelt, greift die Mitte der
Gesellschaft an.“

Österreich brauche endlich eine Politik der Entlastung statt
neuer, ideologisch motivierter Belastungspakete. „Wir sind längst ein
Höchststeuerland und haben kein Einnahmen-, sondern ein massives
Ausgabenproblem. Wer jetzt wieder neue Steuern ins Spiel bringt,
gefährdet Arbeitsplätze und schwächt unseren Standort“, so Graf.

Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei
wirtschaftspolitische Vernunft gefragt, keine Umverteilungsfantasien
aus der ideologischen Mottenkiste: „Unsere Betriebe – vom Ein-
Personen-Unternehmen bis zum Familienbetrieb – halten dieses Land am
Laufen. Sie schaffen Jobs, investieren und sichern Wohlstand. Wer sie
mit immer neuen Steuerdebatten verunsichert, betreibt Politik gegen
den Standort und gegen den Mittelstand.“

Graf kritisiert insbesondere den ideologischen Zugang hinter
neuen Belastungsdiskussionen: „Was hier als Gerechtigkeit verkauft
wird, ist in Wahrheit eine Politik des Misstrauens gegenüber Leistung
und Eigentum. Diese Neiddebatten lösen kein einziges strukturelles
Problem, im Gegenteil: Sie schwächen Leistungsbereitschaft, schrecken
Investoren ab und bremsen Wachstum.“

Statt Belastungsfantasien fordert Graf eine konsequente
Entlastungsagenda: „Mehr Netto vom Brutto, eine spürbare Senkung der
Lohnnebenkosten, weniger Bürokratie und echte Investitionsanreize.
Das ist der richtige Weg. Nur so schaffen wir Wachstum, sichern
Arbeitsplätze und stärken die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.
Österreich wird nur dann erfolgreich sein, wenn wir jene stärken, die
Verantwortung übernehmen.“