Wien (OTS) – Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf begrüßt die
Ergebnisse
der Reformpartnerschaft Energie als wichtigen Schritt für leistbare
Energie, Versorgungssicherheit und einen wettbewerbsfähigen Standort.
„Mit den vorliegenden Maßnahmen werden zentrale Hebel im
Energiesystem angepackt. Das ist ein wichtiges Signal für unsere
heimischen Betriebe, für die planbare Energiekosten, raschere
Verfahren und moderne Netze zentrale Voraussetzungen sind, um
investieren, produzieren und Arbeitsplätze sichern zu können. Wer
Betriebe entlasten will, muss bei den strukturellen Kostentreibern
ansetzen“, so Graf.
Besonders positiv bewertet Graf die geplante Dämpfung der
Netzkosten: „Wenn durch bessere Planung, Digitalisierung,
Standardisierung und effizientere Strukturen bis 2040 rund 4,1
Milliarden Euro an Kosten gedämpft werden können, ist das ein
wesentlicher Hebel für Betriebe, Haushalte und den
Wirtschaftsstandort. Entscheidend ist, dass der notwendige Netzausbau
effizient organisiert wird und Versorgungssicherheit mit Leistbarkeit
verbunden bleibt“, betont Graf.
Neben den Ergebnissen der Reformpartnerschaft ist auch das
bereits beschlossene Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG)
eine wichtige Maßnahme für mehr Tempo bei Energieprojekten. „Das EABG
wurde bereits auf den Weg gebracht und setzt mit dem Prinzip ‚ein
Projekt, eine Behörde, ein Verfahren, ein Bescheid‘ ebenfalls einen
zentralen Schritt für raschere Verfahren und mehr Planungssicherheit.
Gemeinsam mit klareren Kompetenzen im Energiebereich und der
Erleichterung freiwilliger Zusammenschlüsse von Netzbetreibern bringt
das Energiepolitik vom Warten ins Machen. Im Interesse der Betriebe,
der Arbeitsplätze und eines wettbewerbsfähigen Standorts“, so Graf
abschließend.