Wien (OTS) – Im Rahmen der Budgetverhandlungen konnten wichtige
Maßnahmen zur
Anpassung der Wälder an den Klimawandel abgesichert werden. Für die
kommenden zwei Jahre steht dafür ein Gesamtvolumen von 54 Millionen
Euro zur Verfügung. „Bundesminister Norbert Totschnig hat die
dringlichen Herausforderungen unserer Zeit richtig erkannt und es ist
ihm dankenswerterweise gelungen, auch seine Regierungspartner vom
hohen Stellenwert dieser öffentlichen Mittel zu überzeugen. Mit einer
adaptierten Weiterführung des Waldfonds bleiben zentrale Maßnahmen
zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit unserer Wälder erhalten“, zeigt
sich Mag. Matthias Granitzer, Obmann Waldverband Österreich, erfreut.
Gerade die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass die
Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer auf Unterstützung angewiesen sind,
weil sie die Folgen des Klimawandels nicht mehr alleine stemmen
können. Großflächige Waldbrände und die Massenhafte Vermehrung von
Borkenkäfern sind nur die augenscheinlichsten Auswirkungen der
Klimakrise. Maßnahmen wie Wiederaufforstung nach Schadereignissen,
die Entwicklung klimafitter Wälder, die Waldbrandprävention und die
Förderung der Biodiversität können konsequent weitergeführt werden.
Diese Investitionen tragen dazu bei, die Wälder mit einer etwas
höherer Geschwindigkeit an den Klimawandel anzupassen und künftige
klimabedingte Schäden sowie deren volkswirtschaftliche Kosten zu
reduzieren.
„Die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer spüren die negativen
Auswirkungen des Klimawandels seit geraumer Zeit. Sie bemühen sich in
ihrer täglichen Arbeit alle Wirkungen des Waldes auch für die Zukunft
zu erhalten. So ist die Weiterentwicklung des Waldfonds auch ein
klares Bekenntnis zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Sicherung
des Rohstoffs Holz. Jeder Euro, der heute auch bei knappen Budgets in
unsere Wälder investiert wird, stärkt langfristig den Schutz von
Menschen, Infrastruktur und natürlichen Ressourcen. Die Dotierung
genannter Resilienzmaßnahmen ist daher nicht nur eine Investition in
den Wald, sondern in die Lebensqualität, Sicherheit und Zukunft der
gesamten Bevölkerung und kommender Generationen“, so Granitzer
abschließend.