Wien/St. Pölten/Eisenstadt (OTS) – Der Verkehrsverbund Ost-Region
(VOR) zieht für das erste Halbjahr
2025 eine erfreuliche Zwischenbilanz: Die Nachfrage nach den VOR
KlimaTickets wächst in Österreichs größter Mobilitätsregion
ungebrochen. Bereits im ersten Halbjahr 2025 legten die
Verkaufszahlen zu und verzeichneten zwischen Jänner und Juni einen
Zuwachs von 4,8 Prozent. Mit Stand Juni 2025 befanden sich 72.345
KlimaTickets Region und Metropolregion im Umlauf – ein Plus von 16,7
Prozent gegenüber dem Vorjahreswert zum Halbjahr 2024 von 62.004.
Damit wurde erstmals die Marke von über 72.000 ausgegebenen Tickets
überschritten. Das Wachstum liegt damit sogar über den guten
Zuwachsraten des österreichweiten KlimaTickets in der Ostregion.
Der Zuwachs von mehr als 10.300 im Umlauf befindlichen Tickets
innerhalb eines Jahres verdeutlicht, dass die Investitionen in den
Ausbau und die Modernisierung des öffentlichen Verkehrs in der
Ostregion greifen. Auf Basis eines eng vernetzten Bahn- und
Busangebotes sowie eines attraktiven Tarifsystems bieten der
Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und seine Eigentümer – die
Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland – ein
leistungsfähiges Mobilitätssystem, das in der Region zunehmend
wahrgenommen und aktiv genutzt wird. Die VOR KlimaTickets tragen
entscheidend dazu bei: Sie verbinden umweltfreundliche Mobilität mit
verlässlicher finanzieller Planbarkeit und ermöglichen den Fahrgästen
eine uneingeschränkte Nutzung des gesamten VOR-Netzes zum fixen
Jahresbetrag.
Auch im direkten Vergleich bestätigt sich der positive Trend:
Während die Zahl der VOR KlimaTickets im Jahresabstand um 16,7
Prozent wuchs, legte das österreichweite KlimaTicket im VOR-Gebiet um
ebenfalls beachtliche 12,3 Prozent zu. Damit bleibt die Ostregion
eine treibende Kraft der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung in
Österreich.
„Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach den VOR KlimaTickets
zeigt klar: Immer mehr Menschen in Wien, Niederösterreich und dem
Burgenland setzen bewusst auf den öffentlichen Verkehr. Die VOR
KlimaTickets sind ein bundesländerübergreifendes Erfolgsmodell, weil
sie nicht nur leistbare Mobilität garantieren, sondern auch einen
wesentlichen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele leisten“ ,
erklärt Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit,
Internationales und Digitales der Stadt Wien.
„Der öffentliche Verkehr muss sich an den Bedürfnissen der
Menschen orientieren – auch im ländlichen Raum. Mit den Tickets
bieten wir ein vielfältiges Angebot, das durch flexible
Mobilitätslösungen überzeugt. Die erfreuliche Halbjahresbilanz macht
deutlich, dass unsere gezielten Investitionen in den Ausbau und die
Optimierung des Nah- und Regionalverkehrs Wirkung zeigen. Damit
stärken wir den öffentlichen Verkehr und sichern seine Rolle als
wesentlichen Baustein der Mobilität in unserer Region“ , sagt Udo
Landbauer, der niederösterreichische Verkehrslandesrat, LH-
Stellvertreter.
„Mobilität bedeutet Lebensqualität. Mit den VOR KlimaTickets
bieten wir ein Angebot, das sowohl ökonomisch als auch ökologisch
überzeugt und die Menschen im Alltag unterstützt. Die aktuellen
Zahlen belegen, dass unsere Investitionen im Burgenland Wirkung
zeigen: Der gezielte Ausbau des Busverkehrs, flexible
Mobilitätslösungen wie das burgenländische Anrufsammeltaxi BAST sowie
die optimierte Vernetzung mit Bahn- und Buslinien stärken den
öffentlichen Verkehr nachhaltig. Damit steht den Burgenländerinnen
und Burgenländern ein verlässliches und leistbares Gesamtangebot zur
Verfügung – im Land selbst wie auch im gesamten VOR-Gebiet“ ,
unterstreicht der burgenländische Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.
„Unsere VOR KlimaTickets haben sich zu einem zentralen
Mobilitätsangebot in Wien, Niederösterreich und im Burgenland
entwickelt. Die steigende Zahl an Stammkundinnen und Stammkunden
zeigt, dass das nahtlose Zusammenspiel aller Partner im VOR
funktioniert und unser ÖV-Gesamtangebot auf breite Akzeptanz stößt.
Das unterstreicht eindrucksvoll die wachsende Bedeutung des
öffentlichen Verkehrs in der Ostregion, in der rund zwei Drittel der
gesamten öffentlichen Verkehrsleistung Österreichs erbracht werden“ ,
betont die VOR-Geschäftsführung Karin Zipperer und Alexander
Schierhuber abschließend.
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