Schönheit

Von Nervenzellen bis zu entfernten Galaxien: Vifzack Academy am ISTA begeistert junge Talente für Forschung

Klosterneuburg/Wien (OTS) – Bei der diesjährigen Vifzack Academy –
einem gemeinsamen Projekt des
Bundesministeriums für Bildung und des Institute of Science and
Technology Austria (ISTA) zur Förderung junger Talente im MINT-
Bereich – experimentierten, programmierten und diskutierten
Nachwuchswissenschaftler:innen gemeinsam mit ISTA-Forschenden. Die
Woche fand ihren feierlichen Abschluss mit der Sponsion am Freitag,
dem 28. August, bei der die Teilnehmer:innen ihre Vifzack-Diplome
erhielten.

Per Bus, Bahn oder Auto reisten die ausgewählten Schüler:innen
aus allen neun Bundesländern nach Klosterneuburg, um gemeinsam mit
Gleichgesinnten Wissenschaft hautnah zu erleben. Die Vifzack Academy
fand heuer bereits zum dritten Mal statt. Ziel ist es, jungen
Talenten frühzeitig Einblicke in die Spitzenforschung zu ermöglichen,
ihre Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik zu fördern und
den Austausch mit Wissenschaftler:innen sowie anderen
forschungsbegeisterten Jugendlichen aus ganz Österreich zu stärken.

Von Nervenzellen bis zu den Sternen

Zwei besondere Schwerpunkte der diesjährigen Vifzack Academy
lagen auf der Neurowissenschaft und der Erforschung des Universums.
Im Neuroscience Bootcamp forschten die Teilnehmenden an
neurowissenschaftlichen Fragestellungen, tauschten sich mit ISTA-
Wissenschafter:innen aus und erhielten Einblicke in die Methoden
moderner Gehirnforschung.

Im Space Bootcamp begaben sich die jungen Wissenschaftstalente
auf eine Reise durch das Weltall – von den Grundlagen der Astrophysik
über die Technik der Raumfahrt bis zu den Bildern des James-Webb-
Weltraumteleskops. Unter anderem wurden Raketen gebaut, die bis zu
100 Meter hochstiegen. Ein besonderer Höhepunkt der Woche war das
erstmals für alle Teilnehmer:innen veranstaltete Stargazing:
Gemeinsam mit Astrophysiker:innen des ISTA konnten die Vifzacks das
tagsüber Gelernte unter freiem Himmel vertiefen.

Vielfältige Einblicke in die Welt der Forschung

Neben den beiden Bootcamps bot die Vifzack Academy auch heuer
wieder ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Themen. Im BioLab
erforschten die Schüler:innen die Welt der Mikroorganismen, bei
Computer Science & Robotics programmierten sie Roboter und arbeiteten
mit Sensoren und Mikrocontrollern. Das Math Bootcamp machte
mathematische Konzepte spielerisch erlebbar, während in der
Erfindungswerkstatt kreatives Tüfteln und gemeinsames Problemlösen im
Mittelpunkt standen.

Sponsion als feierlicher Abschluss

Den feierlichen Höhepunkt der Forschungswoche bildete am Freitag die
Sponsion. Gemeinsam mit ihren Familien, Freund:innen sowie
Vertreter:innen aus Bildung und Wissenschaft nahmen die Vifzacks
stolz ihre Diplome entgegen und feierten den erfolgreichen Abschluss
einer Woche voller Entdeckungen und neuer Erfahrungen.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr gratulierte den
Teilnehmenden persönlich zu ihren Leistungen und würdigte ihre
Begeisterung für Wissenschaft und Forschung.

„Die Vifzack Academy zeigt, welches Potenzial in unseren Kindern
und Jugendlichen steckt. Jede geförderte Begabung stärkt unsere
Gesellschaft, unsere Demokratie und die Zukunft Österreichs. Als
Bildungsminister ist es mir ein zentrales Anliegen, dass Talent und
Neugier in allen Regionen unseres Landes erkannt, gefördert und
gezielt begleitet werden, denn in jedem Kind schlummert ein Genie.
Initiativen wie die Vifzack Academy leisten dazu einen wichtigen
Beitrag – und ich freue mich, dieses Engagement unterstützen zu
können.“

ISTA Vize-Präsidentin Gaia Novarino unterstrich die Bedeutung von
Teamarbeit und Austausch in der Spitzenforschung und erklärte: „Das
ISTA ist im Wissenschaftsbereich so erfolgreich, weil es neugierige
Forscher:innen aus der ganzen Welt hier am Campus zusammenbringt, um
gemeinsam an Fragen zu forschen, auf die es noch keine Antworten
gibt. Und dieses Erfolgskonzept wurde im Rahmen der Vifzack-Woche auf
die Forscher:innen von morgen übertragen.“

Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA ) in
Klosterneuburg hat sich in den letzten Jahren zu einem Leuchtturm der
Wissenschaftsvermittlung entwickelt und bietet ein breites Angebot
für Besucher:innen – von Workshops für Schulklassen über
Begabungsfördercamps und Science Academies bis hin zu interaktiven
Ausstellungen und Laborführungen. Im Oktober 2025 eröffnete im Herzen
des Forschungs-Campus das VISTA Science Experience Center – eine
einzigartige Plattform für Begegnung und Dialog zwischen Wissenschaft
und Gesellschaft.

Christian Bertsch, Leiter des VISTA Science Experience Centers
ergänzte: “Begeisterung, Wissen und Vertrauen entsteht immer im
Austausch mit anderen. Der direkte Dialog zwischen Besucher:innen und
Forscher:innen ist ein zentraler Aspekt unserer Bildungsarbeit – auch
im Rahmen der Vifzack-Woche. Wir machen Spitzenforschung zugänglich
und geben Einblicke in die Fragen, die Prozesse, Ideen und Menschen
hinter aktueller Forschung.“

Downloadlink Fotos der Teilnehmer:innen mit Bundesminister
Wiederkehr nach Bundesländern sortiert:
https://seafile.ist.ac.at/d/993774a9dd544548abce/

Copyright: ©️ ISTA I Martin Hörmandinger

Über ISTA
Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) ist ein
Forschungsinstitut mit eigenem Promotionsrecht. Es beschäftigt
Professor:innen nach einem Tenure-Track-Modell, Post-Doktorand:innen
und PhD-Student:innen. Die Graduate School des ISTA bietet
hochqualifizierten Student:innen mit einem Bachelor- oder
Masterabschluss in Biologie, Mathematik, Informatik, Physik, Chemie
und verwandten Bereichen voll finanzierte Doktoratsstellen. Aktuell
hat das Institut rund 90 Forschungsgruppen und 1300 Mitarbeitende.
Bis 2036 soll es auf 150 Gruppen und über 2000 Mitarbeitende wachsen.
Neben dem Bekenntnis zum Prinzip der Grundlagenforschung, die rein
durch wissenschaftliche Neugier getrieben wird, setzt das ISTA auch
darauf, wissenschaftliche Erkenntnisse durch technologischen Transfer
und Wissensvermittlung in die Gesellschaft zu tragen.

ISTA Homepage

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at