wien (OTS) – „Less is More“ ist in vielen Branchen längst zur
geflügelten
Wortwendung geworden, um reduziertes Produktdesign zu bewerben. Kann
ein „Weniger“ aber tatsächlich ein „Mehr“ sein? Wer das HOUSE OF
SILHOUETTE im geschichtsträchtigen Palais Herberstein an der noblen
Wiener Adresse Herrengasse 1-3 betritt, der kann sich auf zwei Etagen
überzeugen: innovatives, minimalistisches Brillen-Design führt zur
„Leichtigkeit des Sehens“ und bringt dem Träger, vulgo Käufer des
Produktes tatsächlich ein „Mehr“ an Komfort und bessere Sicht.
„Minimalismus ist die prägende Konstante unserer Arbeit“,
erklärte Roland Keplinger, Chefdesigner des bekannten, in Linz
beheimateten Brillenherstellers Silhouette der großen Schar an
Mitgliedern des Club Tirol, die sich an einem lauen Spätsommerabend
im HOUSE OF SILHOUETTE eingefunden hatten. Den Besuch im Haus
organisiert hatten – wie Club Tirol-Vizepräsidentin Renate Danler bei
der Begrüßung dankend wissen ließ – Club Tirol-Vorstandsmitglied
Martina Scheiber und Club Tirol-Mitglied sowie Optikermeister
Johannes Kern. Letzterer fungiert im Ende 2024 eröffneten „nicht
klassischen Brillengeschäft“ in der Herrengasse als Storemanager. Ein
Ort, so Kern, an dem „Design, Handwerk, Ästhetik und Emotionen
zusammenkommen, hier wenden wir unseren Blick von Innen nach Außen.“
Bei der Gestaltung des HOUSE OF SILHOUETTE hat man jedenfalls
nichts dem Zufall überlassen. Hier erstrahlt Ausstattungs-Design bis
ins kleinste Detail, um Kunden ein „einzigartiges Erlebnis“ zu
bieten. Gepaart mit modernsten optischen Dienstleistungen wie einer
Vielzahl an Sehtests und maßgeschneiderter Kundenberatung. Erstmals
werden alle Marken der Silhouette Group an einem Ort präsentiert: die
Hauptmarke Silhouette mit der vor 25 Jahren entwickelten,
weltberühmten Randlosbrille – der nur 2 Gramm leichten „Titan Minimal
Art“ – im Mittelpunkt; daneben die Sportbrillen der Marke evil eye
und Fassungen der jugendlich-progressiven NEUBAU-Serie. Im
„Silhouette Atelier Next“ gibt’s künstlerisch gestaltete
Brillenfassungen, etwa mit vergoldeten Elementen.
Zwtl.: Kundschaft im All
„Als Designer hab ich immer die Augen offen, blicke Menschen ins
Gesicht, frage gerne, ob ihnen ihre Brille auch tatsächlich passt“,
gab Roland Keplinger Einblicke in seine Arbeitswelt. Er und sein Team
haben bereits 135 Designpreise eingeheimst. Für die Entwicklung neuer
Fassungen gilt bis heute die schon zur Firmengründung im Jahre 1964
ausgegebene Losung: die schönsten Brillen in höchster Qualität und
größtmöglichem Tragekomfort zu kreieren. Je leichter eine Brille ist,
umso besser lasse sie sich tragen. Leichtigkeit „erreichen wir, indem
wir alles weglassen, was nicht unbedingt notwendig ist.“ Deshalb
kommen Silhouette-Brillen beispielsweise ohne Scharniere und
Schrauben aus.
Der Blick auf Details, die Frage wie sich etwas anfühlt,
Einfachheit und Präzision – all das zusammen lässt am Ende gutes,
sensibles Design ohne scharfe Kanten entstehen. Keplinger: „Für uns
steht der Brillenträger im Mittelpunkt, Ziel ist es, mit der Brille
dessen Charakter zu unterstreichen, ohne dass die Brille im
Vordergrund steht.“ Stolz ist man bei Silhouette in Hinblick auf eine
sehr spezifische Gruppe von Brillenträgern, die das Paradeprodukt des
Unternehmens ohne jegliche Änderungs- oder spezielle
Anpassungswünsche verwendet: Astronauten. „Habe diese ihren Helm auf,
können sie ja nicht einfach ihre auf der Nase rutschende Brille
zurechtrücken. Unsere Brillen rutschen nicht“, schildert Keplinger
einen der Gründe für die „Weltraumkundschaft.“
Zwtl.: Gläserproduktion
Das Prinzip „Less is more“ spiegelt sich in der Herstellung wider
– weniger heißt hier weniger Ressourceneinsatz und damit eine
nachhaltigere, umweltfreundlichere Produktion. Damit die vom Kunden
ausgesuchte Fassung optimal mit den Gläsern bestückt werden können,
produziert Silhouette seit 2017 diese selbst. „So können wir die
Gläser ganz nach den individuellen Bedürfnissen der künftigen
Trägerinnen und Träger anfertigen“, erklärt Thomas Beier, Chef der
Gläserproduktion im Linzer Werk. Dieser direkte „Informationsfluss“
vom Kunden zum Glasproduzenten garantiere, dass Fassungen und Gläser
jeweils perfekt aufeinander abgestimmt sind. Silhouette ist einer der
wenigen Hersteller, die überhaupt noch in Europa produzieren. Rund
200.000 Stück Gläser werden, so Beier, jährlich hergestellt.
Nach den einführenden Worten von Storemanager und Chefdesigner
konnten die Besucher ausgiebig die vielen ausgestellten, aktuellen
Brillendesigns in Augenschein nehmen. Und so manche und mancher wurde
dabei vom Besucher zur Kundschaft.
Über den Club Tirol:
Rund 40.000 TirolerInnen leben in Wien und Umgebung. Seit nun mehr
als sechzehn Jahren bietet ihnen der CLUB TIROL ein politisch
unabhängiges Business-Netzwerk. Jährlich veranstaltet der CLUB TIROL
für seine mittlerweile über 650 Mitglieder zahlreiche Veranstaltungen
zu Themen aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Aktueller Vorstand des
CLUB TIROL ist Präsident Julian Hadschieff, Humanocare-Eigentümer,
Vizepräsidentin Unternehmensberaterin Renate Danler – Renate Danler
Consulting, Peter Kunz – Kunz Wallentin RAE GmbH, Barbara Kolm –
Abgeordnete zum Nationalrat, Präsidentin des Hayek-Instituts und
Direktorin des Austria Economics Center, Kommunikations-Beraterin
Charlotte Sengthaler, Stefan Kirchebner – BMLV – Abtl. Zielgruppen-
Kommunikation, Personalberaterin Martina Scheiber HR-SCOPE, Key
Account Manager bei café+co und Organisator der Wirtschaftswanderung
Herbert Rieser.