Wien (OTS) – Nach dem verheerenden Doppelerdbeben in Venezuela steigt
die Zahl der
Todesopfer und Verletzten weiter. Die Einsatzkräfte vor Ort sind für
eine Katastrophe dieser Größenordnung nicht gerüstet und auf Hilfe
von außerhalb angewiesen. Die Volkshilfe versorgt gemeinsam mit ihrer
Partnerorganisation AWO International und Fomento del Desarrollo
Popular (FUDEP) Menschen in La Guaira, der vom Beben am stärksten
betroffenen Stadt.
„Die Notunterkünfte in La Guaira sind völlig überfüllt und die
hygienischen Bedingungen dort sind katastrophal. Es besteht ein
erhöhtes Risiko für die Ausbreitung von Infektionen und Magen-Darm-
Erkrankungen. Darum verteilen wir als erste Hilfsmaßnahme
Hygienepakete an die betroffenen Menschen“, berichtet Erich
Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich.
Auch wenn schon Notpakete mit Seife, Toilettenpapier, Decken und
Windeln zur Verteilung unterwegs sind, fehlt es dringend an weiterer
Hilfe.
Die Kombination aus struktureller Zerstörung, Unterbrechung
lebenswichtiger Verkehrsverbindungen und kollektiver Panik, die durch
hunderte Nachbeben und die Gefahr weiterer Einstürze geschürt wird,
schafft ein kritisches Notfallszenario für tausende Familien. Erich
Fenninger appelliert daher eindringlich: „Wir bitten um rasche
Spenden, der Bedarf ist enorm und das Ausmaß der Katastrophe noch
nicht in vollem Maße abschätzbar.“
Spenden für die Katastrophenhilfe International bitte unter:
SPENDENKONTO: BAWAG
IBAN: AT77 6000 0000 0174 0400
Empfänger: Volkshilfe Solidarität
Kennwort: 006579
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