Wien (OTS) – Die Landessprecherin der Kärntner Grünen, Olga Voglauer,
kritisiert
SPÖ-Chef Andreas Babler nach seinen heutigen Aussagen zur Kärntner
SPÖ: „Wenn SPÖ-Chef Babler eine Koalition mit der FPÖ auf Bundesebene
ausschließt, während der designierte Kärntner SPÖ-Chef Daniel Fellner
eine Zusammenarbeit mit der FPÖ auf Landesebene für möglich hält,
zeigt das nur eines: Die Länder entkoppeln sich von der Bundeslinie.
Damit verliert die SPÖ zunehmend an Profil und wirkt in ihrer
Abgrenzung nach rechts völlig unglaubwürdig.“
Voglauer hält fest: „Für uns Grüne gibt es keine politische
Grauzone: Rechtsaußen bleibt Rechtsaußen – immer und überall. Die SPÖ
muss klare Grenzen ziehen und darf nicht nach rechts blinken. Eine
Zusammenarbeit mit der FPÖ wäre fatal für Kärnten – das hat uns die
Vergangenheit deutlich gezeigt. Noch heute zahlt das Land den Preis
für die freiheitlichen Regierungsabenteuer. Dass die FPÖ in Kärnten
überhaupt als Option in Betracht gezogen wird, ist im Grunde zum
Kopfschütteln.“