Wien (OTS) – Vizekanzler Andreas Babler hat gestern Abend gemeinsam
mit Post-
Generaldirektor Walter Oblin die Nachtschicht des Paket-
Logistikzentrums in Wien-Inzersdorf besucht. Am 2024 eröffneten
Standort können täglich rund 250.000 Pakete sortiert und
weiterverarbeitet werden. Im vergangenen Jahr wurden in Österreich
insgesamt 232 Millionen Pakete durch die Post transportiert, mehr als
46 Millionen davon wurden in Wien-Inzersdorf sortiert. Die
Österreichische Post hat den Standort als Technologieträger
konzipiert: Neueste Automatisierungstechnologien unterstützen die
Mitarbeiter*innen bei körperlichen oder repetitiven Tätigkeiten und
werden bei Erfolg auf andere Standorte der Unternehmensgruppe
ausgerollt. Am Logistikstandort in Wien-Inzersdorf sind über 1.600
Mitarbeiter*innen beschäftigt.
Andreas Babler, Vizekanzler der Republik Österreich: „ Die
Entwicklung der letzten Jahre hat zu vielen neuen Herausforderungen
geführt. Während im Briefbereich die Mengen zurückgehen, sind im
Paketbereich stetige Mengenzuwächse zu verzeichnen. Die dafür von der
Post eingesetzten modernsten Technologien ermöglichen sowohl
Unterstützung für die Mitarbeiter*innen als auch eine schnelle
Zustellung an die Kund*innen. Und genau dies sollen die neuen
Technologien auch leisten: Verbesserte Arbeitsbedingungen und
optimierte Abläufe, sodass alle von der technischen Entwicklung
profitieren. Als zuständiger Bundesminister ist es mir zudem ein
zentrales Anliegen, auch für zukünftige Herausforderungen die
passenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. “
Walter Oblin, Generaldirektor, Österreichische Post AG: „ Als
Österreichische Post sind wir ein heimischer Leitbetrieb und eine
sichere sowie attraktive Arbeitgeberin für rund 20.000 nach
Kollektivvertrag angestellten Menschen in diesem Land. Unser Standort
in Wien-Inzersdorf ist ein Beispiel dafür, wie wir in innovative
Technologien und Nachhaltigkeitsmaßnahmen investieren, um eine
verlässliche Postversorgung für alle Österreicher*innen zu
gewährleisten. Um das auch in Zukunft zu ermöglichen, braucht es
zeitgemäße regulatorische Rahmenbedingungen und einen Wettbewerb auf
Augenhöhe. “
Ein Highlight der Besichtigung war der Auflegeroboter „Robin“,
der durch Künstliche Intelligenz (KI) dazu lernt und das Gewicht der
Pakete sowie die dafür erforderliche Kraft immer besser berechnen
kann. Der erfolgreiche Einsatz dieser neuen Technologie ebnet den Weg
für weitere Neuerungen, die die Mitarbeiter*innen bei teils sehr
körperlich anstrengenden Arbeiten unterstützen.
Das Logistikzentrum Wien verfügt über eine große
Photovoltaikanlage mit einer Leistung von mehr als 4 Megawatt peak (
MWp). Dazu kommen zwei Schnellladestationen für die ersten E-LKW der
Post, die zwischen dem Logistikzentrum in Wien-Inzersdorf und dem
Flughafen Wien pendeln. Zusätzlich fahren vom Standort rund 80 E-
Fahrzeuge weg, die Pakete innerhalb Wiens zustellen.