Wien (OTS) – Am 15. und 16. September 2025 fand der „Virtual Research
Talk“ der
Austrian Business Agency (ABA) und ihren Partnern zum ersten Mal
statt. Unter dem Titel „Discover Austria: Where Research meets
Opportunities“ stellte die internationale Online-Veranstaltung
Österreichs Attraktivität als Forschungsstandort in den Mittelpunkt,
präsentierte zentrale Forschungsfelder vor allem im Bereich
Künstliche Intelligenz (KI) und Life Sciences (also Pharma, Biotech,
Medizintechnik etc.), zeigte Förderungen und steuerliche Anreize
sowie Services für Zuwanderung auf. Im Zuge der Veranstaltung
vernetzte die ABA mehr als 160 internationale Forscher:innen aus 49
Staaten mit Vertreter:innen dutzender Unternehmen und Institutionen
aus dem österreichischen Forschungs-Ökosystem, darunter renommierte
Institute wie das AIT Austrian Institute of Technology und das
Institute of Science and Technology Austria (ISTA).
Zwtl.: Österreichs Stärken in Forschung und Innovation
Ein wesentliches Ziel der Veranstaltung war es, mit dem
vielfältigen Programm und den 17 Speakern aus unterschiedlichen
Bereichen den internationalen Forscher:innen die vielseitigen
Karrieremöglichkeiten näherzubringen, die von interdisziplinären
akademischen Positionen bis hin zu F&E-Stellen in Industrie und
Wirtschaft reichen. „Die starke Beteiligung am Virtual Research Talk
unterstreicht das internationale Interesse am Forschungsstandort
Österreich“, so Margit Kreuzhuber, Head of WORK in AUSTRIA in der
ABA. „Unsere Services und Veranstaltungen erleichtern Talenten den
Weg nach Österreich und unterstützen ansässige Unternehmen beim
Recruiting über Landesgrenzen hinaus.“
Das Programm startete mit einem übersichtlichen Einblick in
Österreichs Forschungslandschaft und der Bedeutung der Forschung
hierzulande, konkret abzulesen an der konstant steigenden, im
europäischen Vergleich hohen Forschungsquote von aktuell 3,4 % des
BIP. Im Zentrum stand hier auch, den internationalen Forscher:innen
das österreichischen Forschungsökosystem mit seiner bestens
funktionierenden Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft,
attraktive Förderprogramme (z.B. die Forschungsprämie) und
steuerliche Anreize (etwa die Zuzugsbegünstigung) vorzustellen.
Österreichs KI-Kompetenzen standen ebenso im Fokus, konkret etwa in
der Biomedizin. Thema waren auch die internationalen Forschungs- und
Finanzierungschancen bis zu Einblicken in KI-Ventures.
Zwtl.: Forschende in USA an Österreich interessiert
Impulse von Spitzenforscher:innen wie dem Biochemiker Georg
Winter, Life Science Director am AITHYRA-Institut der ÖAW, boten
konkrete Einblicke aus dem Forschungsalltag. „Österreich hat viele
Vorteile: eine hohe Lebensqualität und starke internationale
Anziehungskraft – aktuell besonders für Forscher:innen aus den
Vereinigten Staaten. Hinzu kommen eine dichte Forschungslandschaft,
engagierte Partnerinstitutionen und politische Unterstützung für
Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz und Life Sciences“,
betonte Georg Winter.
“Auch wir in der ABA haben in unserer Ansprache und Betreuung von
internationalen Fachkräften eine steigende Nachfrage von Forschenden
nach unseren Services von in den USA tätigen Personen festgestellt.
Unsere drei virtuellen Veranstaltungen zum Forschungsstandort haben
mehr als 100 Personen besucht, die in den USA leben”, so Margit
Kreuzhuber, Head of WORK in AUSTRIA in der ABA. “Beim Virtual
Research Talk haben wir uns in der Session mit ‘Austrian Scientists &
Scholars in North America’ (ASciNA) konkret mit der aktuellen Lage
der österreichischen Forschenden in den USA beschäftigt”, fügt
Kreuzhuber hinzu.
Das große Interesse am Forschungsstandort Österreich zeigen auch
Zugriffszahlen auf eine vom OeAD, Österreichs Bildungs- und
Internationalisierungsagentur, auf Euraxess eingerichtete
Einstiegsseite für Forscher:innen in den USA , auf der viele
Informationen und Angebote abrufbar sind, z.B. vom FWF, ÖAW oder der
FFG. Die Zugriffe auf euraxess.at sind im Vergleich zum Vorjahr stark
gestiegen: von Jänner bis August 2025 waren es ca. 1.750
Besucher:innen pro Monat (2024 ca. 800 Besucher:innen pro Monat).
Zwtl.: Gemeinsamer Wille Österreichs Innovationskraft zu stärken
Mit Beiträgen der ABA-Geschäftsbereiche INVEST in AUSTRIA und
WORK in AUSTRIA sowie von Partnern wie dem Bundesministerium für
Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET), dem Bundesministerium für
Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem Bundesministerium
für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem OeAD, der
Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws), Advantage Austria, der
Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und ASciNA
wurde deutlich, wie Österreich Forschung, Wirtschaft und Politik
erfolgreich miteinander verbindet. Auch das Bekenntnis der
Bundesregierung, die Innovationskraft im Land voranzutreiben und in
Forschung in Schlüsselbereichen zu investieren, wurde den
internationalen Forscher:innen verdeutlicht. Aufbauend auf diesem
Erfolg plant die ABA weitere Veranstaltungen, um den Dialog zu
vertiefen und Österreichs Sichtbarkeit als Forschungsstandort
auszubauen.
Weitere Informationen zu den Services und Veranstaltungen des ABA
-Geschäftsbereichs WORK in AUSTRIA finden Sie hier: workinaustria.com
Zwtl.: Über die Austrian Business Agency (ABA)
Die österreichische Standortagentur Austrian Business Agency (ABA
) macht Österreich als Tochtergesellschaft des Bundesministeriums für
Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) bei internationalen
Unternehmen, Fachkräften und Filmproduzent:innen attraktiv. Mit ihren
drei Geschäftsbereichen INVEST in AUSTRIA, WORK in AUSTRIA und FILM
in AUSTRIA berät und unterstützt die ABA kostenlos bei allen Fragen
rund um den Wirtschafts-, Forschungs- und Arbeitsstandort sowie
Österreich als Drehort >> We simply make it easy. aba.gv.at