Wien (OTS) – Vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit fordert für
Beschäftigte höhere
Einkommen, aber die Arbeitgeber sollen sich mit
Nächtigungssteigerungen zufrieden geben. Dabei, so Dr. Markus
Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hotelvereinigung, wisse
auch Hebenstreit: „Nächtigungsrekorde zahlen keine Rechnungen – und
das müssen am Ende des Tages beide Seiten, die Betriebe noch mehr und
viel höhere als die Beschäftigten.“
Zwtl.: ÖHV-Vorschlag: Pakt für mehr Wertschöpfung und mehr Netto vom
Brutto
Anstelle gegenseitiger Vorwürfe schlägt die ÖHV der Gewerkschaft
den gemeinsamen Kampf gegen die Kostentreiber auf beiden Seiten vor:
„Von jeder Lohnerhöhung kassiert der Staat den größten Teil. Das
ärgert Beschäftigte und Betriebe gleichermaßen. Da sitzen wir nicht
auf gegenüberliegenden Seiten des Tisches, sondern auf derselben“, so
Gratzer. „Wir können einander über die Medien Bosheiten ausrichten
oder gemeinsam versuchen, etwas für unsere Mitglieder, für das Land
und die Leute zu erreichen. Dafür gibt es die Gewerkschaft, dafür
gibt es die Branchenvertretungen“, lädt Gratzer die Vida zu
Gesprächen ein. Inhalt der Gespräche könne alles sein, was Betriebe
und Beschäftigte entlastet: „Da sind der Fantasie keine Grenzen
gesetzt.“
Weitere Pressemeldungen der ÖHV sowie Bildmaterial finden Sie
unter www.oehv.at/presse , ein Pressefoto von ÖHV-Generalsekretär Dr.
Markus Gratzer hier zum Download .