VCÖ-Mobilitätspreis Österreich für Regionalbus-Anschlusssicherung in der Steiermark

Wien (OTS) – Der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis Österreich geht an
den
Verkehrsverbund Steiermark für die Umsetzung der Regionalbus-
Anschlusssicherung. Gestern Abend wurden im Odeon-Theater in Wien
zwölf weitere Projekte von VCÖ, Mobilitätsministerium und ÖBB
ausgezeichnet, unter anderem Projekte von Wiener Linien, Albus
Salzburg, TU Wien, der Lebensraum Tirol Gruppe und dem Verein
Waldviertler Kernland.

Der renommierte VCÖ-Mobilitätspreis wird vom VCÖ in Kooperation
mit dem Mobilitätsministerium und den ÖBB durchgeführt und stand
unter dem Motto „Zukunftsfit für Stadt und Land“. Bei Österreichs
größtem Wettbewerb für umweltverträgliche Mobilität und nachhaltigen
Gütertransport wurden heuer 363 Projekte eingereicht. Eine insgesamt
82-köpfige Fachjury hat die Projekte bewertet, die Top-5-Projekte
jeder Kategorie konnten in einem Online-Voting Zusatzpunkte erringen.

Wenn einem der Bus vor der Nase davon fährt, ist das sehr
ärgerlich. Der Verkehrsverbund Steiermark hat ein innovatives System
landesweit umgesetzt, damit Busse auf verspätete Zubringer warten und
ist damit Gesamtsieger beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich. Seit
Einführung der Anschlusssicherung sind die Beschwerden über versäumte
Anschlüsse stark zurückgegangen. „Die Gesamtreisezeit hat großen
Einfluss darauf, ob mit Öffentlichem Verkehr oder Auto gefahren wird.
Umso wichtiger ist es, dass Busse optimal aufeinander abgestimmt sind
und bei Verspätungen möglichst aufeinander warten“, gratuliert VCÖ-
Geschäftsführerin Ulla Rasmussen.

In der von Bikeleasing unterstützten Kategorie
„Mobilitätsmanagement“ gewinnt das im Mai 2025 eingeführte Salzburger
Guest-Mobility-Ticket, mit dem Urlaubsgäste den Öffentlichen Verkehr
nutzen können. 23 Architektur-Studierende der TU Wien haben innerhalb
nur eines Semesters in Kooperation mit dem Bezirk Alsergrund eine
Straße mit Volksschule und Kindergarten in eine Fußgängerzone
umgewandelt, Sitzmöbel gestaltet, Begrünung umgesetzt. Damit gewinnen
sie die von woom unterstützte Kategorie „Kindgerechtes
Verkehrssystem“. Die Mobilität älterer Menschen im Waldviertel
verbessert die DAVNE-Nachbarschaftshilfe, die Fahrten vermittelt
zwischen Personen, die zum Beispiel einkaufen möchten und Personen,
die zum gewünschten Zeitpunkt eine Autofahrt in die gewünschte
Richtung haben. Der Verein Waldviertler Kernland gewinnt damit die
vom Sozialministerium unterstützte Kategorie „Generationengerechte
Mobilität“.

Kategoriesieger sind weiters die Auto-Wette der Wiener Linien,
MobiTOOLs der Lebensraum Tirol Gruppe, das L10-Öffi-Mitfahrtraining
des UBZ-Steiermark, die Elektrifizierung der Busflotte von Albus
Salzburg, die Neugestaltung der Praterstraße, die SWS-Powerbox®, die
Initiative Fighting Hindrances und in der Kategorie “International”
SMILE24, das in Schleswig-Holstein im ländlichen Raum sieben Tage die
Woche rund um die Uhr öffentliche Mobilität anbietet.

Informationen zu den ausgezeichneten Projekten: www.vcoe.at

Weitere Bilder in der APA-Fotogalerie