Vasold (SPÖ): Geförderte Jahreskarte für stark Sehbehinderte, Blinde und Gehörlose bleibt – „Jahreskarte Spezial“ stärkt Inklusion

Wien (OTS) – Das rot-pinke Wien setzt ein starkes Zeichen für soziale
Teilhabe:
Die geförderte Jahreskarte für stark Sehbehinderte, Blinde und
Gehörlose bleibt bestehen . Gleichzeitig wird das Angebot erweitert:
Ab 3. November 2025 gibt es die neue „Jahreskarte Spezial“ der Wiener
Linien für Menschen mit einem Behinderungsgrad ab 70 Prozent. Damit
profitieren künftig noch mehr Wiener*innen mit Behinderungen von
leistbarer und nachhaltiger Mobilität. Der Fahrtkostenzuschuss bzw.
Fahrtkostenersatz für die bestehende Jahreskarte für Sehbehinderte,
Blinde und Gehörlose wird weiterhin über den Fonds Soziales Wien
abgewickelt.

„Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Teilhabe.
Mit der neuen „Jahreskarte Spezial“ der Wiener Linien schaffen wir
zusätzlich eine deutliche Verbesserung: Mehr Menschen mit
Behinderungen können künftig leistbar und selbstbestimmt die Öffis in
Wien nutzen. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Inklusion in
unserer Stadt“, erklärt Gemeinderätin Stefanie Vasold, Vorsitzende
der Kommission für Inklusion und Barrierefreiheit im Wiener Rathaus.

Anspruch auf die „Jahreskarte Spezial“ der Wiener Linien haben:

– Menschen mit österreichischem Behindertenpass ab 70 %
Behinderungsgrad oder mit dem Vermerk „Fahrpreisermäßigung nach dem
Bundesbehindertengesetz“

– Schwerkriegsbeschädigte mit entsprechendem Ausweis

– Besitzer*innen eines Ausweises gemäß Opferfürsorgegesetz

– Schwerbeschädigte nach dem Heeresvorsorgegesetz

„Ich begrüße ausdrücklich den Vorstoß von Bürgermeister Michael
Ludwig, der sich für den Erhalt der geförderten Jahreskarte für stark
Sehbehinderte, Blinde und Gehörlose starkgemacht hat. Durch die
Einführung der Jahreskarte Spezial der Wiener Linien profitieren
künftig noch mehr Menschen mit Behinderung von leistbarer Mobilität.
Wir in Wien zeigen damit einmal mehr, dass Solidarität und soziale
Gerechtigkeit keine Schlagworte sind, sondern gelebte Politik. Wien
bleibt die Stadt, in der wir Barrieren abbauen und Inklusion
stärken“, so Vasold abschließend.

(Schluss) sh