Schönheit

„Unter Druck“: Neuer ORF-Gesundheitspodcast widmet sich ab 5. Oktober dem Risikofaktor Stress

Wien (OTS) – 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher fühlen
sich häufig
gestresst. Aber was macht das eigentlich mit uns – mit unserem
Gehirn, unserem Schlaf, unserem Herz? Das erkundet der neue
Gesundheitspodcast „Unter Druck“ von ORF Wissen. In acht Folgen
begeben sich Gestalterin Sandra Herbsthofer und Moderator Tom Kamenar
auf eine Reise durch den Körper: Was löst Stress aus? Wann ist er
sogar nützlich und wann wird er gefährlich für unsere Gesundheit?
Welche Stressoren spürt man im Alltag besonders deutlich? Bekannte
Persönlichkeiten – u. a. Ex-Skispringer Gregor Schlierenzauer,
Kabarettist Michael Buchinger, Streamerin Rebecca Raschun, Musikerin
Ina Regen oder Koch Paul Ivić – erzählen, wie sie mit Leistungsdruck
und Stress umgehen und was ihnen hilft, sich zu erholen.

Der Podcast lädt ab Montag, dem 5. Oktober 2026, auf ORF Sound
und überall, wo es Podcasts gibt, ein, Stress zu verstehen. Nähere
Infos sind unter https://bewusstgesund.orf.at/gesundheitspodcast/
abrufbar. Die zweite Staffel startet am 9. November. Ausschnitte der
Folgen sind außerdem im Ö1-„Radiokolleg“ zu hören – von 5. bis 8.
Oktober bzw. von 9. bis 12. November jeweils um 9.30 Uhr.

Auch die ORF-„Bewusst gesund“-Initiative „Unter Druck – Wie
Stress uns krank macht“ widmet sich von 10. bis 17. Oktober in einem
multimedialen Schwerpunkt dem weit verbreiteten, oft unterschätzten
Gesundheitsfaktor Stress. Im Radio, Fernsehen, Online sowie in den
ORF-Landesstudios wird beleuchtet, wie sich Stress auf Körper und
Psyche auswirkt und welche gesellschaftliche Relevanz das Thema
besitzt. Ziel der Initiative ist es, Bewusstsein zu schaffen, denn
Stress ist längst kein Randthema mehr, sondern eine Belastung, die
Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen betrifft.

ORF-Gesundheitspodcast „Unter Druck“: Stress verstehen – eine
Reise durch den Körper

Jede der acht Folgen des ORF-Gesundheitspodcasts beschäftigt sich
mit einer anderen Körperregion. Man erfährt, warum chronischer Stress
uns vergesslich macht, wie traumatische Erlebnisse die Herzgesundheit
langfristig beeinflussen können, wie man Schlaf so gestalten kann,
dass er uns hilft, unseren Körper zu regenerieren, oder warum uns
Stress manchmal buchstäblich die Luft zum Atmen nimmt.

Wie man Stress empfindet, ist sehr individuell, denn dem
Stressempfinden liegt auch die persönliche Bewertung der zu
bewältigenden Herausforderung zugrunde. Aber es gibt auch
strukturelle und gesellschaftliche Ebenen, die Stress verstärken
können, beispielsweise finanzielle Mittel, die uns oft erst
ermöglichen, sozial zu partizipieren – oder eben nicht. Auch der
Einfluss von digitalem Stress, also etwa das Gefühl der ständigen
Erreichbarkeit und der Tatsache, dass viele Menschen online einen
gewissen Erwartungsdruck spüren und sich mit anderen vergleichen,
kann für Druck sorgen.

Im Podcast „Unter Druck“ ordnen Fachärztinnen und -ärzte, sowie
Expertinnen und Experten aus Psychologie, Sozialwissenschaft und
Medien die unterschiedlichen Facetten von Stress ein und erklären,
warum unser Körper auf kurzfristige Belastungen gut vorbereitet ist,
chronischer Stress hingegen ernstzunehmende gesundheitliche Folgen
verursacht.